Väter zu gestresst zum Spielen

Viele Väter sind zu gestresst zum Spielen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Spielwarenfirma Tomy. Der Hauptgrund, warum Väter nicht mit ihren Kindern spielen, ist für 75 Prozent der Befragten die Arbeit. Müdigkeit und Erholungsbedürfnis sind mit 34 Prozent die zweithäufigste Ursache. Foto: Jens Proft/pixelio.de

Viele Väter sind zu gestresst zum Spielen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Spielwarenfirma Tomy. Der Hauptgrund, warum Väter nicht mit ihren Kindern spielen, ist für 75 Prozent der Befragten die Arbeit. Müdigkeit und Erholungsbedürfnis sind mit 34 Prozent die zweithäufigste Ursache. Wobei es logischerweise nicht auszuschließen ist, das Väter vor allem dann müde sind, wenn sie viel arbeiten müssen.

"Gerade Väter von Jungen brauchen besonders viel Energie, wenn sie nach Hause kommen. Ihre Kinder möchten am liebsten mit Papa unterwegs sein, herumtoben, Sport treiben oder spielen", schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Besonders beliebt seien beim männlichen Nachwuchs Ausflüge, das Herumtollen, Sport und klassisches Spielzeug wie Züge und Autos. Mädchen würden dem Herumtoben und Bolzen eher Puzzles und Brettspiele vorziehen.

Zeit und Energie zu haben sei sogar wichtiger als das nötige Kleingeld. Einige der meistgewünschten Aktivitäten sind ausgesprochen kostengünstig, wie Fußballspielen und Toben – mit 53 Prozent Spitzenreiter aller Nennungen. 23 Prozent der Befragten hätten hier gern den Vater an ihrer Seite.

Mehr Zeit für Kinder

Deutsche Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern. Foto: obs/Rotbäckchen
Doch wie viel Zeit verbringen Väter tatsächlich mit ihrem Nachwuchs? Im Auftrag der Kindersaftmarke Rotbäckchen ist die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dieser Frage nachgegangen. Das Ergebnis: 26 Prozent der Väter verbringen weniger als drei Stunden pro Woche alleine mit ihren Kindern. 40 Prozent beschäftigen sich bis acht Stunden und 9 Prozent einen ganzen Tag pro Woche mit dem Nachwuchs. Hat das Vater-Kind-Gespann einmal Zeit füreinander, gibt es laut dieser Untersuchung eine klare Aktivitäten-Rangliste: Hoch im Kurs stehen Sport und Toben (38,9 Prozent), gefolgt von Spielen und Basteln (23,3 Prozent) sowie Ausflügen (21,2 Prozent). Ganz unten auf der Beliebtheitsskala steht das Vorlesen – 2,5 Prozent der Väter lesen ihren Sprösslingen regelmäßig aus Büchern vor.

Mehr als 97 Prozent der deutschen Väter möchte außerdem mehr Zeit mit dem Nachwuchs verbringen. Hauptgrund für die fehlende Kinderzeit ist auch laut dieser Studie die Arbeit. Darüber sind sich 89 Prozent der "Familienoberhäupter" einig. Trennung oder Scheidung scheinen dagegen nicht Schuld zu sein, nur 4,6 Prozent der Väter gaben den Familienstand als Grund für die wenige Zeit mit ihren Kindern an.

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