Schlacht um die Schlossallee

Fotos: nurmalso/photocase.de, Hasbro. Montage: Sebastian Wenzel

“Vermutlich hat es kaum ein anderes Spiel gegeben, das bei Nationalsozialisten und Kommunisten derart verpönt war wie Monopoly”, schreibt Hasbro in einer Pressemitteilung. zuspieler.de veröffentlicht diese und sagt, warum Goebbels das Spiel nicht mochte, weshalb in Monopoly-Schachteln während des Zweiten Weltkriegs Fluchtpläne versteckt wurden und wie es den Ostblock eroberte.

1,3-Millionen-Roboter bezwingt Kinderspiel

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Laut Hasbro eignet sich das Spiel “Chefarzt Dr. Bibber” für Kinder ab sechs Jahren. Doch auch ältere haben damit ihren Spaß, zum Beispiel die Studenten der Johns Hopkins University Laboratory for Computational Sensing and Robotics. Und das, obwohl der Patient Paul sie zur Verzweiflung treibt. Zumindest bis zu dem Moment, in dem das da Vinci Surgical System ins Spiel kommt. Das kostet über 1,3 Millionen US-Dollar.

Trickreiche Werbung

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Einige Spieleverlage haben gelernt, wie man mit viralen Videos Aufmerksamkeit auf sich zieht: zum Beispiel Hasbro. Dem Spielegiganten aus den USA gehören Klassiker wie Monopoly, Cludeo, Risiko und Scrabble. Vor kurzem ist davon eine neue Version auf den Markt gekommen: Scrabble Trickster. Schon länger ist die Agentur Ogilvy & Mather für die Scrabble-Werbung verantwortlich. Auch bei der neuen Edition kamen die Franzosen zum Zug. In ihrem Video “The Block Project” verwandeln sie einen unscheinbar wirkender Wohnkomplex in ein Wunderland. Ein Bewohner steigt aus dem Fenster und wird von King Kong angegriffen. Ein Riese quetscht sich im oberen Stock, ein Drachen spuckt Feuer.

Das Markenmonopol(y)

Monopoly steht im Licht der öffentlichkeit. Die Markenbekanntheit des Spiels liegt in Europa im Schnitt bei über 80 Prozent – in den USA bei über 97 Prozent. Logo: Hasbro/Montage: Sebastian Wenzel

Mit einem Anteil von über sieben Prozent am traditionellen deutschen Brettspielemarkt macht Hasbro mit Monopoly soviel Umsatz wie manch deutscher Verlag mit seinem kompletten Programm. Bei den klassischen Familienspielen führt Monopoly mit einem Fünftel des Gesamtumsatzes das Segment an. Ein Grund für diesen Erfolg ist die Macht der Marke Monopoly.

Marketing à la Youtube

Seit dem 8. September sind Spieler eingeladen, www.youtube.com/trivialpursuit zu besuchen. Dort können sie am „You vs. YouTube“-Wettspiel teilnehmen.

Mit Studien ist es so eine Sache. Meistens finden Wissenschaftler oder Meinungsforscher exakt das heraus, was sich der Deswegen verwundert es auch nicht, wenn eine von Google Deutschland in Auftrag gegebene repräsentative Studie zeigt: YouTube-Video-Anzeigen steigern Werbeerinnerung, Kaufabsicht und Weiterempfehlungsbereitschaft stärker als vergleichbare Kontakte mit Werbespots im TV.

Trotzdem: Youtube wird immer wichtiger für Unternehmen – auch in der Spielebranche. Zum Beispiel Amigo, Kosmos oder Ravensburger haben längst einen eigenen Youtube-Kanal. Hasbro stampft nun noch einen Schritt weiter. Seit dem 8. September sind Spieler eingeladen, www.youtube.com/trivialpursuit zu besuchen. Dort können sie am „You vs. YouTube“-Wettspiel teilnehmen.

20.580 Euro für 75 Wörter

Mister Monopoly

Ich habe etwas getan, was ich normalerweise nie mache: Ich habe gemogelt. Aber es hat funktioniert. Laut Regeln dürfen Glücksritter beim aktuellen Monopoly-Gewinnspiel höchstens 75 Wörter schreiben. Befindet sich jedoch kein Leerzeichen, sondern ein Schrägstrich zwischen zwei Wörter, werden diese als eines gezählt. Der Grund für meinen Betrug ist die Aussicht auf 20.580 Euro. Die [...]

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