7 Wonders ist Kennerspiel des Jahres 2011

Foto: Spiel des Jahres e.V.

7 Wonders von Antoine Bauza ist das erste Kennerspiel des Jahres (mehr Informationen zum neuen Preis gibt es in diesem Interview). In der Szene hat das Werk von Antoine Bauza bereits für Furore gesorgt. Es wäre eine große Überraschung gewesen, wenn der Preis an ein anderes nominiertes Spiel gegangen wäre.

Kunterbuntes Doppel

kunterbunt-dobble-spiel

In Spieleforen herrschte ein kunterbuntes Chaos nachdem der Autor Reinhard Staupe seinen offenen Brief veröffentlichte. Darin beklagt er, „dass Asmodée beziehungsweise Blue Orange Games ein Spiel namens Dobble veröffentlicht hat, das in Punkto Idee/Konzept/Spielmechanik identisch mit seinem Spiel Kunterbunt sei“. Weiter im Brieftext heißt es:

„Dass hin und wieder parallele Entwicklungen und vereinzelt auch mal nahezu identische Veröffentlichungen bereits existierender Spiele vorkommen, ist angesichts der vielen tausend Spiele fast unvermeidlich. So lange eine Duplizität unbeabsichtigt geschieht, man im Falle eines Falles offen miteinander kommuniziert und nach einer konstruktiven Lösung sucht, die die Rechte des ursprünglichen Urhebers berücksichtigt, ist das alles kein Problem. Nicht akzeptabel ist es jedoch, wenn seitens des Nachahmers jegliche Gesprächsbereitschaft abgeblockt, fadenscheinig begründet und die Leistung des Ersterfinders nicht anerkannt wird. [...]

Möge sich jeder bitte seine eigene Meinung bilden und seine ganz persönlichen Schlüsse ziehen. Die Spielregeln zu Kunterbunt beziehungsweise Spot it finden sich jeweils auf der Homepage des Verlages, am besten bei Amigo beziehungsweise Blue Orange Games.“

Wer keine Lust hat, Regeln zu lesen, dem sei dieses Video empfohlen. Die zuspieler.de-Redaktion stellt darin die Spiele Kunterbunt und Dobble vor. Bevor Du mit dem Video startest, noch ein Hinweis in eigener Sache. Der Autor dieses Artikels und des Videos arbeitet für diverse Spieleverlage gelegentlich als Supporter. Darunter ist auch Asmodée.

Vorwürfe gegen Asmodée

kunterbunt-kopie

Der Spieleautor Reinhard Staupe ist sauer. Er wirft den französischen Verlagen Asmodée und PlayFactory sowie dem US-amerikanischen Lizenznehmer Blue Orange vor, seine Spiel-Idee zu kopieren. Laut Staupe seien “Dobble” (Asmodée) sowie “Spot it” (Blue Orange) in Grundzügen identisch mit seinem Spiel “Kunterbunt”. Ob diese Anschuldigungen berechtigt sind, werden Richter klären müssen. zuspieler.de dokumentiert die Vorwürfe von Staube und druckt seinen offenen Brief.

Dixit trifft Sex, Drogen und Rock ‘n’ Roll

Bei Dixit müssen Spieler Bilder beschreiben. Ein festes Thema zwingt sie dabei zu neuen Gedankengängen. Lautet das Motto Berlin, passt zu dieser Karte "Thilo Sarrazin", der ehemalige Finanzsenator musste viel rechnen. Dreht sich alles um "Sex" wäre "natürliche Verhütung" eine passende Definition, das Gemälde zeigt eindeutig die Kalendermethode, oder? Grafik: Marie Cardouat/Libellud

Vor einigen Tagen habe ich ein Interview mit dem Spieleautor Stefan Malz geführt. Bei der Vorbereitung auf das Gespräch bin ich auf seiner Internetseite über einen interessanten Kommentar zu Dixit, Spiel des Jahres 2010, gestolpert. Stefan schreibt: "Ich bin überzeugt, dass dieses Spiel dem Ziel der Auszeichnung »Spiel des Jahres« nicht gerecht wird. Eigentlich sollen [...]

Dixit ist Spiel des Jahres 2010

Im Fokus der Medienöffentlichkeit: Der Dixit-Autor Jean-Louis Roubira und die -Grafikerin Marie Cardouat freuen sich über die Auszeichnung Spiel des Jahres 2010. Foto: Spiel des Jahres e.V.

Régis Bonnessée darf sich freuen. 2008 gründete er in Frankreich den Einmannverlag Libellud. Dixit ist bislang einzige Spiel des jungen Unternehmens. Doch das hat es in sich und begeistert Spieler und Kritiker gleichermaßen. Es gewann den As d’Or 2009, den International Gamers Award als bestes Partyspiel 2010, wurde Spiel des Jahres in Spanien, den Lys [...]

Asmodee übernimmt Mehrheit an Esdevium Games

Asmodee hat sich mehrheitlich an Esdevium beteiligt. Das teilten beide Unternehmen heute mit. Ein Grund dafür sei die positive Entwicklung der englischen Firma Esdevium während der vergangenen Jahre. Die Geschäftsführer beider Firmen legen Wert darauf, dass keine Veränderung bei Esdevium geplant sei. „Unsere Vereinbarung stellt sicher, dass das gesamte Management von Esdevium für die nächsten Jahre unverändert bestehen bleibt,“ sagte Daniel Steel, Geschäftsführer von Esdevium Games. „Die Geschäfte laufen wie gewohnt weiter, jedoch mit dem Vorteil der umfangreicheren Resourcen und eines weiteren Horizonts.“

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