“Spielen ist lebenswichtig”

Am 31. Juli 1966 verschanzte sich Charles Whitmann mit einem Scharfschützengewehr im Hauptgebäude der University of Texas. Um 11:48 Uhr fiel der erste Schuss. Er tötete 17 Menschen und verletzte 66. Erst nach über einer Stunde konnte die Polizei ihn erschießen. “Der Texasturmmörder hat mir rückblickend die Augen über die Wichtigkeit von Spiel geöffnet”, sagt Dr. Stuart Brown. Der Direktor des National Institute for Play ist ein Wegbereiter der Spieleforschung. Er entdeckte, dass Whitmann unter gravierenden Spielmangel litt. “Unser Gremium, welches aus einer Menge Wissenschaftler bestand, hatte das Gefühl, dass die Abwesenheit von Spiel und eine progressive Unterdrückung normaler Spielentwicklung ihn bezüglich der Tragödie, die er verursachte, deutlich verwundbarer machte. Leider bewährte sich dieser Befund.”

Brown sagte diese Sätze in seinem TED-Talk, den ich auf dem Brettspielplatz entdeckt habe. In 26 Minuten verrät er darin auch, warum uns Spiele in jedem Alter klüger machen können und Spielen für ihn eine Rechtfertigung wie Schlafen und Träumen hat. Übrigens: Unter dem Punkt “View subtitles” lassen sich deutsche Untertitel einblenden. Dank für die Übersetzung gebührt Ulf Hensen und Judith Matz.

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