Spiele per Mausklick

Ich verabscheue Anglizismen. Aber es lässt sich nicht vermeiden, dass dieser Artikel mit einem beginnt. Beim Begriff "Bücher auf Abruf", macht es wahrscheinlich bei den wenigsten Klick. Die englische Übersetzung "Books on Demand" ist geläufiger. Krimis, Dramen oder Bildbände drucken Maschinen dabei erst, sobald ein Käufer sie bestellt. Das ist nicht neu und gibt es schon länger – auch für andere Dinge. Spreadshirt vertreibt zum Beispiel T-Shirts.
Spieltz will ab Herbst 2010 auf diese Art Spiele herstellen. "Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Verlag, bei dem Ideen und Designs von einer Handvoll Autoren stammen, setzt Spieltz auf die Kreativität der Vielen: Wer Ideen hat, kann bei Spieltz einen Shop eröffnen. Jeder dieser Kreativen trägt mit seinem individuellen und speziellen Internet-Laden zur Vielfalt des Communityverlages bei", schreiben die Macher. Ein Vorteil für Autoren: "Es fallen keine Kosten für den Shop an. Da erst auf Anfrage gedruckt wird, müssen sie keine Auflage vorfinanzieren und um die Vermarktung der Spiele kümmert sich Spieltz", heißt es weiter.
zuspieler.de sprach mit Karin Janner, Pressesreferentin des Unternehmens, über ihr Geschäftsmodell, den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen bei Spielen und LKW-Planen.
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Übrigens: Die Qualität des Interviews ist leider nicht so gut. Mein Handy hat mit seinen Störgeräuschen die Aufzeichnung auf dem Diktirgerät zerstört. Zum Glück lief eine weitere Sicherheitsaufnahme mit, bei der die Tonpegel allerdings etwas hoch sind.
Tipps zum Weiterlesen und -spielen:
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