Sieger des Deutschen Lernspielpreises 2012

Foto: Deutscher Lernspielpreis
Die Gewinner des Deutschen Lernspielpreises 2012 stehen fest. Die Kinder des Studienkreises kürten die Sieger aus den Vorschlägen der Redaktion der Familienzeitschrift spielen und lernen. „Die Mischung aus Expertenvorschlägen und Kinderjury macht den besonderen Reiz des Preises aus“, sagt Ralf Ruhl, Redakteur bei spielen und lernen. „In diesem Jahr stehen Spiele, die zu Interaktion und Kommunikation anregen, bei den Kindern hoch im Kurs.“ Überreicht werden die Trophäen auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart am 22. November, 13 Uhr in Halle 1. Und das sind die Sieger:

Kategorie „ab 3 Jahre“: Rally Fally

Das sagt die Jury: „Tollkühne Prinzen auf ihren fliegenden Teppichen – das ist der Stoff, aus dem die besten Märchenspiele sind! Kärtchen geben die Route vor, auf der die Fürstensöhne zu ihren Schätzen fliegen müssen. Aber immer wieder gibt es Turbulenzen – hervorgerufen durch die geheimnisvollen Kräfte der Magneten, die die Kinder so spielerisch kennenlernen.“

  • Familie Schackert: Rally Fally. Oberschwäbische Magnetspiele, 2 bis 4 Spieler, ab 5 Jahre

Kategorie „ab 6 Jahre“: Monsterfalle

Das sagt die Jury: „Ab in die Falle, Monster! Das ist das Motto dieses auch für Eltern höchst vergnüglichen Geschicklichkeitsspiels. Zwar gewinnt, wer am Ende die meisten Fieslinge erwischt hat, doch dank vieler kooperativer Elemente ist Monsterfalle ein tolles Spiel für alle Teamplayer. Auch die witzigen Illustrationen haben hohen Anteil am Spielspaß.“

Kategorie „ab 9 Jahre“: Blockers

Das sagt die Jury:„Plättchen legen und dem anderen die besten Möglichkeiten versauen – ein bisschen fies darf es sein bei diesem ganz besonderen Taktik-Spiel. Denn wer die größten Flächen besetzt, gewinnt. Dabei ist der Interaktionsfaktor stets hoch, denn schon nach wenigen Zügen kommt man sich unweigerlich in die Quere. Stabiles Material und durchaus innovativ.“

  • Kory Heath: Blockers. Amigo, 2 bis 5 Spieler, ab 8 Jahre

Kategorie „unveröffentlichtes Spiel“: Shakka

Das sagt die Jury: „Shakka – das ist das bekannte Jubelwort aus dem Motivationstraining. Und hier darf man laut jubeln, wenn man den richtigen Begriff erraten hat. Aber zunächst wird geschätzt: Wie viele Begriffe wird das Team erraten? Erst dann geht’s richtig los: Ist das Ding größer als ein Taschentuch, weich, rund? Die Kommunikation im Team ist genauso entscheidend wie der zündende Geistesblitz. Denken, zocken – Shakka!“

  • Klaus Kreowski: Shakka. Ab 3 Spieler, ab 12 Jahre

Hintergrund: Seit 2003 vergeben die Nachhilfeschule Studienkreis und die Familienzeitschrift spielen und lernen jedes Jahr den Deutschen Lernspielpreis. Ziel des Preises ist, die Kultur des Lernspiels im deutschsprachigen Raum zu fördern und besonders gute Spiele herauszustellen. Spielerisches Lernen soll so einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Die Initiatoren wollen auf diese Weise dazu beitragen, dass spielerisches Lernen als unverzichtbarer Baustein bei der Entwicklung von Kindern in allen Altersgruppen anerkannt wird, und wollen dabei Orientierungshilfen geben. Der Preis will darüber hinaus Anerkennung und Anreiz sein für Bastler, Tüftler, Autoren und Verlage, die mit einfallsreichen und liebevoll gestalteten Spielen Lernziele mit Spielspaß verbinden.

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