Mehr Umsatz dank Kindern

Spiele und Puzzles haben 2009 ihre Spitzenposition im hiesigen Spielwarenmarkt ausgebaut. Der damit erzielte Umsatz stieg um fünf Prozent auf etwas über 400 Millionen Euro. Das teilt die Fachgruppe Spiel in einer Pressemitteilung mit. Die Zahlen sind eine Hochrechnung auf der Basis einer Eurotoys-Erhebungen. Das Marktforschungsinstitut Eurotoys/NPD Group beobachtet im Auftrag der Fachgruppe Spiel die Nachfrage in Deutschland. Die so ermittelte Zahlen decken etwa 70 Prozent des Marktvolumens ab.

Den wesentlichen Antrieb für die Entwicklung lieferten 2009 die Kinderspiele, die um mehr als 30 Prozent zulegten. Dass sich Jüngere im vergangenen Jahr so sehr für klassischen Spiel-Spaß begeistern ließen, liegt laut der Fachgruppe an den qualitativ anspruchsvollen Spielen des vergangenen Jahres und dem gestiegenen Bewusstsein der Eltern. Sie erachten die gemeinsames Spielen als einen wichtigen Baustein für die gesunde Entwicklung der Kinder.

Jurypreise wie der des ‘Kinderspiel des Jahres’ tun das ihre, um den Stellenwert großer Ideen für die Kleinen kontinuierlich auszubauen. Erneut hat im vergangenen Jahr ein ‘Kinderspiel des Jahres’ (Das magische Labyrinth) mit den Verkaufsstückzahlen eines ‘Spiel des Jahres’ (2009: Dominion) gleichgezogen. Wie nachhaltig diese Auszeichnungen sein können, zeigt sich am Preisträger 2008 (Wer war’s?), der im zurückliegenden Jahr einer der Bestseller im Teilmarkt der Kinderspiele war. 220 000 Exemplare wurden laut Ravensburger davon 2008 sowie 2009 verkauft. Und die Fortsetzung der elektronischen Kinderspiele ist ähnlich gefragt: ‘Wo war´s?’ gehört mit 100 000 verkauften Exemplaren im vergangenen Jahr ebenfalls zu den Ravensburger Bestsellern.

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