zuspieler.de hält Winterschlaf

Saturday, December 25, 2010
Foto: El Gaucho, Caroline Clarke, fotolia.de. Montage: Sebastian Wenzel

Bis Anfang Januar 2011 ist die zuspieler.de-Redaktion im Winterurlaub. Frische Artikel gibt es erst im neuen Jahr. Bevor wir uns in den Schnee verabschieden, noch das: Günther Jauch, Reinhold Beckmann und Thomas Gottschalk haben es bereits gemacht. Sie blickten nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit. In ihren Jahresrückblicken ließen sie die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Auch zuspieler.de nutzt den Jahreswechsel, um innezuhalten und den Blick zurück zu wenden. Welche Spiele uns 2010 am besten gefallen haben, steht in diesem Artikel. Hier dreht sich alles um die Geschichte von zuspieler.de.

Dank an Leser und Unterstützer
Die Seite ging offiziell am 1. April 2010 online. Inzwischen haben wir im Schnitt etwa 150 Besucher pro Tag, Tendenz steigend. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die uns regelmäßig besuchen. Danke auch an alle Blogger und Journalisten, die auf ihren Seiten zuspieler.de verlinken.

Anfangs war es die Idee, auf zuspieler.de in regelmäßigen Abständen Spiele per Video vorzustellen und zu kritisieren. Es gibt allerdings bereits zahlreiche Seiten, die Spiele rezensieren, so dass dies kein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal war. Deshalb erfolgte nach und nach eine inhaltliche Neuausrichtung. Der Schwerpunkt sind heute interessante und unbekannte Geschichten aus der Spielebranche. Diese werden – wenn möglich – multimedial aufbereitet. So erzählt zum Beispiel der Spieleforscher Sebastian Quack in dem Artikel "Spiel sucht Straße" im O-Ton, wie Brettspiele ihn bei der Entwicklung von Street Games inspirieren. Und Dirk Bracht vom Archäologischer Park Xanten verrät in diesem Video, womit die Römer früher gerne gespielt haben.

Die beliebtsten Artikel des vergangenen Jahres
zuspieler.de will neben Vielspielern auch Branchenfremde ansprechen und durch ungewöhnliche Themen für das Kulturgut Gesellschaftsspiele begeistern. Damit dies gelingt, finden Besucher auf zuspieler.de klassische Zeitungsressorts. Sie spiegeln die Vielfalt der Brett- und Kartenspielewelt wider. Auch wenn alle Themen interessant sind, gibt es natürlich einige, die bei den Lesern besser ankommen. Folgende Beiträge wurden im vergangenen Jahr am häufigsten aufgerufen:

1. Dixit ist Spiel des Jahres 2010

2. Schwarze Zahlen dank bunter Geschichten

3. Die Catanweltformel

4. Die Weltrekordproduktion

5. Judenvernichtung als Brettspiel

Mehr beliebte Artikel sowie die zuspieler.de-youtube-Charts findest Du in dem kompletten Beitrag auf zuspieler.de.

Weiterlesen

Vorwürfe gegen Asmodée

Thursday, November 25, 2010
kunterbunt-kopie

Der Spieleautor Reinhard Staupe ist sauer. Er wirft den französischen Verlagen Asmodée und PlayFactory sowie dem US-amerikanischen Lizenznehmer Blue Orange vor, seine Spiel-Idee zu kopieren. Laut Staupe seien “Dobble” (Asmodée) sowie “Spot it” (Blue Orange) in Grundzügen identisch mit seinem Spiel “Kunterbunt”. Ob diese Anschuldigungen berechtigt sind, werden Richter klären müssen. zuspieler.de dokumentiert die Vorwürfe von Staube und druckt seinen offenen Brief.

Weiterlesen

Alltag des Schöpfers

Monday, November 15, 2010
Spiele sind in unserer Welt wie Seifenblasen. Außerhalb der Blasen tobt das echte Leben, innerhalb bauen die Spieler Schlösser, kämpfen gegen Monster oder reisen in die Vergangenheit. Doch wie entstehen diese Parallelwelten? Grafik/Foto: Marie Cardouat/Libellud

Das Spiel existiert in unserer Welt wie eine Seifenblase – außen herum unsere Realität mit „Bei Rot stehen – bei Grün gehen“, mit „Wasser kocht bei 100 Grad Celsius“ und mit einem Kalenderblatt für jeden Tag des Jahres von damals bis in alle Zukunft. Im Innern der Seifenblase ist alles anders, oder kann es zumindest sein. Dort existieren abstruse Normen, verrückte Handlungs- sowie Reaktionsmöglichkeiten oder dubiose Gesetze.

In der Seifenblase, nennen wir sie Parallelwelt, schlüpfen Besucher in verschiedene Rollen, errichten Wirtschaftimperien, treffen Fabelwesen oder Mörder, reisen in die Vergangenheit, bauen Eisenbahnlinien oder belegen Pizzen. Sie führen transgalaktische Kriege, suchen Schätze, sortieren Müll, buddeln mit Maulwürfen um die Wette, kaufen ökologisch ein oder fliegen in wackeligen Doppeldeckern Loopings. Kurz: Es ist alles wie in unserer Realität, nur eben anders.

Es ist offensichtlich, dass diese Parallelwelten Menschen faszinieren. Wie aber entstehen solche Universen mit Geboten wie „Du sollst deinen Nächsten schlagen, wenn du auf das selbe Feld kommst“, „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hotelkomplex“ oder „Solltest du eines dieser Gebote nicht beachten, bist du ein Spielverderber“?

Bei der Beantwortung der Frage gilt es zu beachten, dass keine Schöpfung der anderen gleicht. Sollten wir im folgenden Aspekte auslassen, die dem einen oder anderen wichtig sind, bitten wir, uns unter Darbringung von Opfergaben und dem Abbrennen von Weihrauch darauf anzusprechen.

Weiterlesen

Gesichter für Brettspiele

Wednesday, October 27, 2010
Früher zeichnete Michael Menzel Cartoons für Magazine und Zeitungen. Mittlerweile widmet sich der freiberufliche Illustrator in erster Linie der Gestaltung von Brettspielen Früher zeichnete Michael Menzel Cartoons für Magazine und Zeitungen. Mittlerweile widmet sich der freiberufliche Illustrator in erster Linie der Gestaltung von Brettspielen. Fotos: Kosmos, Hans im Glück, Eggertspiele. Montage und Bearbeitung: Sebastian Wenzel

Michael Menzel ist einer der gefragtesten Spiel-Illustratoren Deutschlands. Seine Cover und Spielplangestaltungen räumen regelmäßig Preise ab. Aktuell arbeitet er an den letzten Grafiken zur Modernisierung der Catan-Familie. zuspieler.de veröffentlicht ein Interview, dass die Kosmos-Mitarbeiterin Doris Glasz mit ihm geführt hat. Darin verrät er, was Zeichnungen für Bücher und Spiele verbindet und welches Spiel er gerne illustrieren würde.

Weiterlesen

Gastkommentar: “Ein Teil des Lebens”

Monday, October 4, 2010
Max J. Kobbert sagt: "Wenn Jugendliche oder Erwachsene spielen, lernen sie etwas dabei." Foto: Daedalus Verlag

Max J. Kobbert war bis zu seiner Emeritierung Professor für Kunst- und Wahrnehmungspsychologie an der Kunstakademie Münster und veröffentlichte das Buch Kulturgut Spiel. Kobbert weiß, wovon er schreibt. Er ist selbst Spieleautor. Sein Werk “Das verrückte Labyrinth” ist weltweit ein Klassiker. Auf zuspieler.de fragt er sich, welche Bedeutung hat das Spiel für die menschliche Kultur.

Weiterlesen

Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

Aktion: