Neue Halle, alter Standort

Foto: AlexSchelbert.de, Spielwarenmesse eG
Die Internationale Spielwarenmesse bleibt bis 2021 in Nürnberg. Bestandteil der Einigung mit der NürnbergMesse ist die Erweiterung des Messegeländes um eine neue Halle. Sie soll bis zum Start der Spielwarenmesse 2014 fertig gestellt werden. Das teilten die Spielwarenmesse und die NürnbergMesse mit.

Die Spielwarenmesse unterstützt den Bau der Halle 3A durch Darlehen. „Das trägt dazu bei, dass wir die Halle früher als geplant bauen können“, sagt Roland Fleck, Geschäftsführer der NürnbergMesse. Die neue Halle bildet den Schlussstein der östlichen Bebauung des Messegeländes. Im Süden schließt sie an die Halle 4A an. Sie soll über 8.000 Quadratmeter Fläche umfassen.

Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse, freut sich, dass die NürnbergMesse Entwicklungspotenzial für sein Unternehmen schafft. Die Halle 3A bringe der Spielwarenmesse die notwendige Flexibilität, Themenfelder neu zu entwickeln. „Für die Umsetzung des Nutzungskonzepts sind noch Gespräche mit der Spielwarenbranche notwendig. Doch schon heute können wir der Industrie signalisieren, dass wir für die Spielwarenmesse den nötigen Spielraum gewinnen, um unser Messeprofil für die Zukunft aufzustellen“, sagt Kick.

Vom Bau der Halle 3A profitiert auch die MesseNürnberg. "Es werden nicht nur neue Flächen geschaffen. Auch für den Fall, dass zeitgleich verschiedene Veranstaltungen unser Gelände belegen, sorgt der Neubau für eine Entspannung und schafft neue Spielräume für die Terminierung von Veranstaltungen“, sagen Ottmann und Fleck.

Gemeinsam stark

Beide Unternehmen unterstreichen mit der Entscheidung, gemeinsam zu wachsen, ihre historische Symbiose Ohne Gastveranstaltungen wie die der Spielwarenmesse wäre die NürnbergMesse GmbH seinerzeit wohl nicht gegründet worden. Denn das Portfolio der NürnbergMesse entstand erst seit Mitte der 70er Jahre. Eine Zeit, zu der die Spielwarenmesse bereits seit einem Vierteljahrhundert Messen in Nürnberg veranstaltete. Somit ist seit Beginn der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen die Vergrößerung der Nürnberger Hallenflächen eng mit dem Wachstum der Internationalen Spielwarenmesse verknüpft. „Vor diesem Hintergrund ist das nun erzielte Verhandlungsergebnis eine exzellente Basis für eine prosperierende Unternehmensentwicklung beider Firmen“, sagt Ottmann, Geschäftsführer der NürnbergMesse.

Übrigens Die Vereinbarung zwischen den zwei Unternehmen betrifft auch die Dauermietstände der Spielwarenmesse in Halle 12.2. Diese wurde bis 2018 fest vereinbart und beinhaltet eine Verlängerungsoption.

Und wer jetzt wissen möchte, wie es auf der Spielwarenmesse so aussieht, dem sei folgendes Video empfohlen.

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