Mehr Umsatz dank Elektronik

Karsten Schmidt, Vorstandssprecher Ravensburger: "Die Verbindung Brettspiel mit Elektronik - wie zum Beispiel bei Wer war's - ist ein viel versprechender Weg. Foto: Ravensburger

Ravensburger hat 2009 den konsolidierten Umsatz um 1,9 Prozent auf 293,3 Millionen Euro erhöht. Das teilte Karsten Schmidt, Vorstandssprecher der Unternehmensgruppe, bei der Bilanz-Pressekonferenz mit. Das Jahresergebnis nach Steuern liegt bei 34 Millionen Euro – gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 9,7 Millionen Euro. Schmidt begründet dies mit "vorausschauendem Kostenmanagement, einem starken Weihnachtsgeschäft und erheblichen nicht-operativen Sondereffekten". Zu letzteren zählen zum Beispiel die Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen.

Klar, dass sich Karsten Schmidt über diese Entwicklung freut:

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Spiele im Fokus
Ravensburger hat 2009 den konsolidierten Umsatz um 1,9 Prozent auf 293,3 Millionen Euro erhöht. Das teilte Karsten Schmidt, Vorstandssprecher der Unternehmensgruppe, bei der Bilanz-Pressekonferenz mit. Das Jahresergebnis nach Steuern liegt bei 34 Millionen Euro – gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 9,7 Millionen Euro. Schmidt begründet dies mit "vorausschauendem Kostenmanagement, einem starken Weihnachtsgeschäft und erheblichen nicht-operativen Sondereffekten". Zu letzteren zählen zum Beispiel die Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen.

Klar, dass sich Karsten Schmidt über diese Entwicklung freut:

"Die Spielwarenmärkte in Europa blieben trotz der Finanzkrise erstaunlich stabil. Einzig der Spielwarenmarkt in England war rückläufig, da Woolworth, mit mehr als zehn Prozent Marktanteil einer der größten Handelsteilnehmer, Ende 2008 ausschied. Wenig positiv entwickelten sich auch die Spiele- und Puzzlemärkte in der Schweiz und in Spanien."

Ravensburger Geschäftsbericht 2009

Trotzdem erzielte Ravensburger 77 Prozent seins Umsatzes mit Spielen, Puzzles und Kreativprodukten. Allerdings ging das Geschäft um 2,5 Prozent auf 226,2 Millionen Euro zurück. Ravensburger nennt dafür vor allem drei Gründe:

  • Erstens litten die Handelspartner des Unternehmens unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Sie bestellten weniger Ware und bauten ihre Bestände ab, um Liquidität zu schonen.
  • Zweitens führte die Verteuerung des Euro um bis zu 25 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode zu Umsatzverlusten im Export. Dies betraf Polen, Russland, die Türkei und Ungarn.
  • Drittens senkte Ravensburger Marketingbudgets und Handelswarenbestände. Grund hierfür war die Angst vor einem schwachen Weihnachtsgeschäft. Der Umsatz des größten Geschäftsbereichs von Ravensburger Spiele, Puzzle, Beschäftigung lag bis September sieben Prozent unter dem Vorjahr.

Im O-Ton erklärt Karsten Schmidt, mit welchen Methoden Ravensburger auf das schwache erste Halbjahr 2009 reagierte:

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Erfolg durch Wer war’s
Der Umsatz mit traditionellen Spielen erhöhte sich um 3,5 Prozent. Ein Grund dafür ist die Erfolgsgeschichte von Wer war’s. Das Elektronik-unterstützte Brettspiel hatte 2008 als „Kinderspiel des Jahres“ erstmals ein „Spiel des Jahres“ im Umsatz übertroffen. 2009 wiederholte der Bestseller seinen Erfolg und überholte im Umsatz das aktuelle „Kinderspiel des Jahres“ und das aktuelle „Spiel des Jahres“. Damit war Wer war´s? laut Pressemitteilung das erfolgreichste Spiel auf dem deutschen Spielemarkt. Auch in Frankreich war es unter dem Namen Qui l’a vu? sehr erfolgreich. Die Produktfamilien Phase 10, Make’n’Break und Labyrinth trugen ebenfalls zum Wachstum bei.

Karsten Schmidt sagt im O-Ton, was seiner Meinung nach den Erfolg von Wer war’s ausmacht:

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Übrigens: Für 2010 rechnet der Vorstand von Ravensburger mit einer stabilen Entwicklung des Umsatzes. Der Handel ordere zufriedenstellend, neue Produktlinien und Innovationen kämen gut an. Beim Ergebnis erwartet man einen Rückgang durch steigende Rohstoffpreise und Marketingbudgets. Diese würden nach den Sparmaßnahmen wieder erhöht. Zusätzlich fielen die nicht-operativen Sondereffekte des vergangenen Jahres weg.

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Kommentare
1 Kommentar zu “Mehr Umsatz dank Elektronik”
  1. aurora sagt:

    Wünsche ihnen viel Erfolg. Die Ergebnisse bis jetzt sind beeindruckend.

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