Lieblingsspiele im Juli

Fotos: momanuma/Slidelab/fotolia.com. Montage: Sebastian Wenzel
Etwas verspätetet, aber dafür frisch erholt aus dem Kurzurlaub in Wiesbaden zurück, präsentiert Sebastian Wenzel seine drei Lieblingsspiele des vergangenen Monats.

Skat
  • Darum geht’s: Skat ist eines der bekanntesten Kartenspiele in Deutschland. Deswegen gibt’s im Netz auch zahlreiche Seiten, die die Regeln erklären. Eine gute Zusammenfassung findet sich zum Beispiel in der Wikipedia. Alles weitere dort.
  • Darum macht’s Spaß: Skat ist ein Klassiker. Ein Spiel, das die Generationen vereint. Als Kind habe ich es von meinem Opa gelernt. Als Schüler haben wir es in jeder freien Minute zwischen (und manchmal auch während) den Unterrichtsstunden gespielt. Obwohl die Kartenverteilung ein Glückselement in das Spiel bringt, ist der Glücksfaktor (zumindest auf lange Sicht) vergleichsweise gering. Ein guter Spieler, kann auch mit einem schlechten Blatt gewinnen. Einziger Nachteil: Skat ist nicht ganz einfach zu lernen. Wem es zu kompliziert ist, dem bleibt immerhin die folgende Lebensweisheit: Im Leben ist es wie beim Skat, manchmal drückt man die falschen Dame.
Tichu
  • Foto: AbacusspieleDarum geht’s: Tichu ist wie Skat ein Karten- und Stichspiel. Je zwei Personen spielen zusammen gegen zwei andere Personen. Die Mannschaften kämpfen um Karten und Punkte, indem sie reihum Einzelkarten oder Kartenkombinationen ausspielen, zum Beispiel ein Pärchen oder eine Straße. Wer in der Runde die höchste Einzelkarte oder Kartenkombination auslegt, gewinnt den Stich. Doch sollte man sich nicht zu früh freuen, wenn der Gegner eine Bombe auf der Hand hat, kann er den Stich an sich reißen und darf sich selbst über die Punkte freuen. Sonderkarten wie der Drache, der Hund oder der Phönix bringen zusätzliche Tiefe ins Spielgeschehen.
  • Darum macht’s Spaß: Die Regeln von Tichu sind einfach. Selbst Wenigspieler haben sie nach spätestens drei Runden verinnerlicht. Tichu zu beherrschen, dauert jedoch ein bisschen. Und selbst dann bleibt einem die Spucke weg, wenn man mit einem bombensicheren Blatt den Sieg vor Augen hat und dann von einem Mitspieler plötzlich überboten wird.
Strasbourg
  • Darum geht’s: Strasbourg landete bereits im Juni auf meiner Lieblingsspiele-Liste und ist in unserer Runde momentan schwer angesagt. Die Spieler bieten mit Karten um den Einfluss auf Zünfte in der mittelalterlichen Stadt Strasbourg. Je geschickter sie das machen, desto mehr Aufträge erfüllen sie und Siegpunkte erhalten sie.
  • Darum macht’s Spaß: Aus den selben Gründen wie im Vormonat.

Außerdem hatte ich diesem Monat jede Menge Spaß mit … Australia, Bohnanza. Amun-Re, Skull & Roses und Galaxy Trucker.

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Ein Kommentar zu “Lieblingsspiele im Juli

  1. Strasbourg kannte ich noch nicht, werd ich mal ausprobieren.
    Ansonsten ist natürlich auch skat bei mir immer in den top 3 🙂

Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

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