Kinderspiel des Jahres: Da ist der Wurm drin

Da ist der Wurm drin ist das Kinderspiel des Jahres 2011. Foto: Spiel des Jahres e.V.

Da ist der Wurm drin ist das Kinderspiel des Jahres 2011. In dem Spiel von Carmen Kleinert graben bunte Würmer um die Wette. Ein Farbwürfel bestimmt bei jedem Zug, mit welchem von sechs unterschiedlich langen Teilen man den eigenen Wurm verlängern darf. Lange Stücke sind beliebt, denn es gewinnt derjenige, dessen Wurm am Komposthaufen als Erster seinen Kopf aus der Erde reckt. Auf dem Weg dorthin stecken alle Würmer zweimal ihre Nasen aus dem Boden. Kurz davor geben die Spieler Tipps ab, welcher Wurm die Zwischenstopps am schnellsten erreicht. Wer richtig wettet, darf seinen Wurm mit Gänseblümchen und Erdbeeren füttern, damit sich dieser schneller durch die Erde wühlt.

“Einfache Regeln, außergewöhnlicher Spielplan”

Die Jury schreibt in Ihrer Urteilsbegründung: „Zwar bestimmt vor allem der Würfel, welcher bunte Wurm in der Runde die Nase vorn hat. Aber die Kinder haben durchaus die Möglichkeit, die Länge ihres Wurms zu beeinflussen, indem sie ihn durch klug eingesetzte Wettkärtchen verlängern und somit einen Vorsprung erlangen können. Da ist der Wurm drin ist ein spannender Wettlauf, der sich durch einfache Regeln und den außergewöhnlichen, wunderbar gestalteten Spielplan besonders für jüngere Kinder eignet.“

Mehr Eindrücke des Spiels vermittelt dieses Video des Zoch-Verlags, bei dem das Spiel erschienen ist:

Jury-Koordinatorin Sabine Koppelberg, ist nicht nur vom Sieger, sondern vom kompletten Jahrgang begeistert: “2011 ist ein guter Spielejahrgang, der vor allem für den Altersbereich der 4 bis 5-jährigen Kinder lobende Spielideen bietet. Memo-, Geschicklichkeits- oder kooperative Spiele – bei den insgesamt 15 Empfehlungen ist für jeden Geschmack das passende Spiel dabei. Und das Schöne ist: Alle Spiele zeichnen sich durch einen hohen Wiederspielwert aus. Insbesondere bei den drei nominierten Spielen haben die Autoren und Verlage auf vorbildliche Weise jene Kriterien umgesetzt, auf welche die Kinderspieljury besonders achtet: Eine innovative originelle Spielidee mit hohem Spielreiz, verständliche Regeln und eine stabile, kindgerechte Gestaltung des Spielmaterials.” Was ihr an Da ist der Wurm drin besonders gefällt, verät sie im O-Ton:
Jury-Koordinatorin Sabine Koppelberg über “Da ist der Wurm drin”.

Die Macher im O-Ton

Die 38-Jährige Carmen Kleinert veröffentlicht mit „Da ist der Wurm drin“ ihr erstes Brettspiel. Die Mutter einer sechsjährigen Tochter lebt in der Nähe von Nürnberg und arbeitet nach langer kaufmännischer Tätigkeit heute in einem Fitnessstudio, wo sie sich besonders dem Thema Ernährung widmet. Zu ihren Hobbies gehören die Natur, Kochen und Lebensmittelkunde. Da ihre Tochter derzeitiger Dreh- und Angelpunkt in ihrem Leben ist, sagt sie aus eigener Erfahrung, dass „ich mit Spielen die Vorstellungswelt meiner Tochter anders erreichen kann“.
Autorin Carmen Kleinert über die Entstehung ihres Spiels “Da ist der Wurm drin”.

Die Grafikerin Heidemarie Rüttinger wollte mit ihren Grafiken den kleinen Spielern auch Lust auf Natur machen.
Grafikerin Heidemarie Rüttinger über die Gestaltung von “Da ist der Wurm drin”.

Nominiert für das Kinderspiel des Jahres 2011 waren außerdem Die kleinen Zauberlehrlinge von Thomas Daum und Violetta Leitner, das bei Drei Magier Spiele erschienen ist, sowie Monster-Falle von von Inka und Markus Brand, das Kosmos verkauft.

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