Gastkommentar: “Im Spiel lernen Kinder viel über sich selbst”

"Bei Brettspielen lernen Kinder, dass dass Sieg und Niederlage nah beieinander liegen können", sagt Dr. Kristina Schröder. Foto: BMFSFJ/L. Chaperon

Alle Kinder spielen leidenschaftlich gerne. Jeder Gegenstand, jedes Material kann ihre Aufmerksamkeit wecken und Auslöser für ausgedehnte Beobachtungen, Abenteuerreisen oder auch nur für einen kurzen Zeitvertreib sein. Am meisten Spaß macht Spielen aber mit anderen. Bei Brett-, Würfel- oder Rollenspielen lernen Kinder zählen, sich in andere Personen hineinzuversetzen oder strategisch zu denken. Sie lernen aber auch, dass Sieg und Niederlage, Stärken und Schwächen nah beieinander liegen können. Im Spiel lernen Kinder soziales Verhalten – und viel über sich selbst.

Im Alltag vieler Kinder kommt das heute leider zu kurz. Der Einzug der elektronischen Medien im Kinderzimmer hat auch das Spielverhalten verändert – allein schon deshalb, weil man am Computer in der Regel allein sitzt. Umso wichtiger ist es, Kindern zu zeigen, wie unendlich vielfältig die Welt der Spiele und des Spielens ist!

Dr. Kristina Schröder ist Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Schirmherrin des Wettbewerbs “Kinderspiel des Jahres 2010”.

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