Homo Faber trifft Homo ludens

"Homo ludens" steht für den spielenden Mensch. Wissenschaftler verwenden den Begriff als Erklärungsmodell. Sie gehen dabei davon aus, dass der Mensch seine Fähigkeiten über das Spiel entwickelt. "Homo Faber" bedeutet übersetzt "der menschliche Handwerker". Der Begriff wird in der philosophischen Anthropologie benutzt, um den modernen Menschen von älteren Menschheitsepochen durch seine Eigenschaft als aktiver Veränderer seiner Umwelt abzugrenzen. Foto: nailiaschwarz / photocase.com

“Wer nicht spielt, ist unvollkommen. Wir vergessen angesichts der ökonomischen Orientierung an Arbeit und Beruf viel zu leicht, dass der Homo ludens ein notwendiges Pendant zum Homo Faber ist”, sagt Rolf Oerter. Der emeritierte Professor muss es wissen. Er prägte die Entwicklungspsychologie in Deutschland entscheidend mit und veröffentlichte ein Standardwerk zum Thema. Außerdem schrieb er das Buch “Psychologie des Spiels”.

zuspieler.de erklärt der Psychologe, wieso Menschen auch falsch spielen können, welche Vorteile Computer- gegenüber Brettspielen haben und wieso Kinder nicht nur zum Spaß spielen.

spiele-oerter-psychologe

Übrigens: Ursprünglich veröffentlicht wurden die O-Töne von der Messe modell-hobby-spiel, die vom 1. bis zum 3. Oktober 2010 in Leipzig ihre Tore öffnet.

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