Gut fürs Gehirn

Lernspielpreis 2010

Die Würfel sind gefallen: Eine Jury aus Nachhilfeschülern des Studienkreises hat die Sieger des Deutschen
Lernspielpreises 2010 gewählt. Zuvor hatten die Redakteure von “Spielen und Lernen” in jeder der vier Kategorien fünf Spiele nominiert.

„Wir hatten Titel ausgewählt, die auf den ersten Blick nicht unbedingt als Lernspiele zu erkennen sind. Eltern ist häufig nicht bewusst, dass diese oft Fähigkeiten wie Konzentration oder logisches Denken fördern. “

Julia Rahmelow, Redakteurin “Spielen und Lernen”.

Die Gewinner sind …

  • Schollenhüpfen (Oberschwäbische Magnetspiele), Sieger in der Kategorie „ab 3 Jahre“

    Das sagt die Jury: „Die Spieler sind als Eisbären auf der Jagd nach Fischen. Die verstecken sich unter Eisschollen, welche sich immer wieder verschieben. Gar nicht so einfach, sich zu merken, unter welche Scholle man schon geguckt hat. Und dann funken auch noch Eskimos dazwischen. Witziges und innovatives Spiel.“

  • Wo war’s? (Ravensburger), Sieger in der Kategorie „ab 6 Jahre“

    Das sagt die Jury: „Der Dieb des Drachenschatzes flieht und hinterlässt eine Spur aus Geräuschen: Wasserrauschen, Hundebellen, Kindergelächter und vieles mehr. Wer genau hinhört, kann den Dieb auf dem Spielplan verfolgen. Aber Achtung: Hexen helfen ihm, zu entwischen. Gute Kombination aus Brettspiel und Elektronik mit zwei Profivarianten.“

  • Creationary (Lego), Sieger in der Kategorie „ab 9 Jahre“

    Das sagt die Jury: „Der Würfel und eine Karte geben vor, was mit LEGO-Steinen nachgebaut werden soll: Biene, Rasenmäher, Rakete … Die anderen Spieler müssen raten, was das Kunstwerk darstellen soll. Das Spiel bietet verschiedene Schwierigkeitsstufen und die Möglichkeit, die Regel zu verändern. Es ist recht anspruchsvoll, eignet sich für Jung und Alt, und fördert die Kreativität.

  • Donnerwetter (Kirsten Hiese) , Sieger in der Kategorie „Unveröffentlichte Spiele“

    Das sagt die Jury: „In vielen Wolkengebilden am Himmel lassen sich Figuren erkennen. Reihum legen die Spieler mit einer Kette die Figur nach, die auf ihrem gezogenen Kärtchen zu sehen ist. Wer von den anderen tippt zuerst auf die richtige Form? Dieses Spiel für Vorschulkinder trainiert genaues Hinschauen, Feinmotorik und hilft später beim Schreibenlernen.“

 Hintergrund: Seit 2003 vergeben die Nachhilfeschule Studienkreis und die Familienzeitschrift “Spielen und Lernen” den Deutschen Lernspielpreis. Damit möchten sie die Kultur des Lernspiels fördern und besonders gute Spiele herausstellen. Spielerisches Lernen soll bekannt gemacht werden. Die Initiatoren wollen, dass es als unverzichtbarer Baustein bei der Entwicklung von Kindern anerkannt wird. Der Preis soll darüber hinaus Anerkennung und Anreiz sein für Bastler, Tüftler, Autoren und Verlage, die mit einfallsreichen und liebevoll gestalteten Spielen Lernziele mit Spielspaß verbinden.

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Ein Kommentar zu “Gut fürs Gehirn

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