Großer Spaß für kleine Menschen

Es gibt nichts, was sich nicht verbessern ließe. Das gilt auch für scheinbar perfekte Brett- und Kartenspiele. Hayden, sein kleiner Bruder Jackson und ihr Vater Mark verraten in diesem englischen Video fünf Tipps, mit denen Spiele nicht nur Kindern noch mehr Spaß machen. Dem hat die zuspieler.de-Redaktion (fast) nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht den Hinweis, dass wir bei aufwendigen Werken das Material in diesen Sortimentskästen von Conrad verstauen. Damit behält man auch bei zahlreichen Karten und Figuren die Übersicht, kann Spiele schnell aufbauen und noch fixer loslegen.

Wer Kinder am Spieltisch begrüßt, dem helfen vielleicht neben den Hinweisen von Hayden, Jackson und Mark außerdem folgende Tipps der Initiative “Schau hin”:

  • Banal, aber unabdingbar: Wenn Eltern mit ihren Kindern spielen, dann sollten sie auch Lust dazu haben, sich die Zeit nehmen und sich auf die Spielsituation einlassen. Nur so können Kinder ungehemmt Freude am gemeinsamen Spiel entwickeln.
  • Unnötiger Stress lässt sich vermeiden, wenn man die Regeln kennt. Wenn Eltern mit ihrem Nachwuchs ein neues Spiel ausprobieren möchten, dann sollten sie es zuvor allein durchgespielt haben. Kinder stellen naturgemäß viele Fragen, wenn es um etwas Neues geht. Haben Vater und/oder Mutter die Regeln bereits genau durchgelesen, dann können sie diese in einfachen Worten erklären, ohne hektisch die Spielanleitung durchforsten zu müssen und unter den ungeduldigen Fragen der Kinder nervös zu werden.
  • Verlieren und Gewinnen will gelernt sein. Das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder. Eltern sollten darauf achten, dass nicht ein und derselbe Spieler durchgängig der Verlierer ist und dass insbesondere jedes Kind immer wieder mal gewinnt. Grundsätzlich sollte beim Spielen mit Kindern das Gewinnen und Verlieren Nebensache sein.
  • Es gibt kein Spiel, das sich nicht verändern ließe. Darum dürfen Eltern die Regeln durchaus hinterfragen: Sind sie sinnvoll? Sollten sie vereinfacht werden? Jedes Kind entwickelt seine Fähigkeiten individuell. Deswegen kommt es bei Karten-, Würfel-, Brett- und anderen Gesellschaftsspielen weniger auf die empfohlene Altersstufe als vielmehr auf den Entwicklungsstand des Kindes an. Es sollte beim Spielen nicht überfordert werden.
  • Spielen soll Spaß bringen! Darum sollte man mit Kindern nicht ausschließlich Lern- und Wissensspiele spielen. Denn auch jedes andere Spiel unterstützt die Kinder beim Erlernen unterschiedlichster Fähigkeiten. Da geht es um Geschicklichkeit, Koordinations-, Kombinations- und Merkfähigkeit sowie um soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur Konfliktlösung. Wenn Eltern ihrem Kind mit jedem Spiel grundsätzlich etwas beibringen wollen, erzeugt das häufig bei Eltern wie Kindern Stress und Unbehagen. Der Spaß bleibt dabei auf der Strecke.
  • "Beim Spielen können nicht nur die Kinder viel lernen, sondern auch die Erwachsenen – sowohl über sich selbst und das eigene Spielverhalten als auch über das Kind. Im Spiel wird oft deutlich, mit welchen Schwierigkeiten ein Kind zu kämpfen hat", erläutert Christa von Treuberg, Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin aus Augsburg. "Das Spielverhalten und die kindlichen Gefühlsäußerungen können den Eltern Einblicke geben in die Meinung des Kindes über sich selbst und seine Stellung in der Familie."

Tipps zum Weiterlesen und -spielen:


Dir gefällt der Artikel? Dann unterstütze uns. Empfiehle den Beitrag Deinen Freunden und klicke auf das Werbebanner. Pro Klick verdienen wir einige Cents. Vielen Dank.

Werbung

Du kannst diesen Artikel nicht mehr kommentieren.

Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

Aktion: