Film ab: die Monopoly-Dokumentation

Der Regisseur Ridley Scott drehte Klassiker wie Blade Runner, Alien oder Thelma & Louise. Demnächst will er Monopoly auf die große Leinwand bringen. Details der Filmgeschichte sind bereits bekannt. Der Hauptdarsteller ist ein Angestellter einer Immobilengesellschaft. In seinem Leben klappt fast nichts. Er ist der typische Verlierer. Eine Sache beherrscht er jedoch perfekt: Monopoly. Sein Ziel ist es den Weltrekord im Monopoly-Dauerspielen zu brechen. Dafür benötigt er die Hilfe seiner Freunde. Doch die halten ihn für verrückt und lassen ihn nach einem Trainingsspiel alleine sitzen. Erschöpft und wütend schläft der Hauptdarsteller ein und wacht in Monopoly City auf. Dort muss er die bösen Parker-Brüder besiegen. "Es wird versucht, alle klassischen Bilder mit einzugliedern – ein Sportwagen erscheint, jemand reitet auf einem Pferd, ein anderer schiebt eine Schubkarre. Überall gibt es diese Gags zu sehen", sagt der Produzent Frank Beddor auf filmkinotrailer.com.

Lustig klingt anders. Ob die Welt diesen Monopoly-Film braucht, sei dahingestellt. Viel Interessanter für Spieler ist dagegen die Dokumentation "Under the Boardwalk: The Monopoly Story". Der Film hatte vor kurzem Weltpremiere in den Vereinigten Staaten. Einen Vorgeschmack auf den Inhalt gibt der englische Trailer:

Lernen von den Profis

In dem Film zeigt der Regisseur Kevin Tostado in etwa 88 Minuten wie Monopoly ein weltweites Phänomen wurde. Er reiste mit seinem Team um die Welt und stoppte unter anderem in Kanada, Norwegen und Japan. Unterstützt dabei hat ihn Philip E. Orbanes. Der Monopoly-Experte hat mehrere Bücher rund um den Spieleklassiker veröffentlicht und arbeitete ehemals für Parker Brothers, heute ist er Chef des Spieleverlags Winning Moves. Tostado besuchte zahlreiche Monopoly-Profis und beobachtete sie bei den Monopoly-Weltmeisterschaften beim Kampf um Ehre und Geld.

Für alle, die in heimischen Runden immer als erste Bankrott gehen, sind besonders die Interviews mit den Monopoly-Meistern interessant. Die Profis verraten Strategien und geben Tipps. Einige davon sind selbst nicht so erfahrenen Spieler bekannt: Zum Beispiel, dass es – sobald alle Straßen verkauft wurden – am besten ist, im Gefängnis zu bleiben. Dadurch minimiert sich das Risiko Miete zahlen zu müssen. Aber es gibt auch Hinweise, die vielen neu sein dürfen. "Die beste Strategie, die ich gelernt habe nennt sich Häuserus-Knappheit-Strategie. Es gibt bei Monopoly nur 32 Häuser und sobald diese gebaut wurden, können die Mitspieler nicht schnell Hotels bauen, weil es keine Häuser mehr gibt", sagt Tostado.

Privatvorführung mit dem Regisseur

Der Filmmacher träumt übrigens genau wie die Protagonisten in seinem Film vom Weltmeistertitel. Doch was, wenn er die Wahl hätte zwischen dem Oscar und dem Monopoly-Titel? "Das ist eine schwere Frage, aber ich denke ich würde lieber den Oscar gewinnen, denn das könnte zu mehr Filmprojekten führen. Dagegen gibt es nicht so viele Jobs für Monopoly-Weltmeister – außerden den Turnieren, die aber nur alle vier Jahre statt finden", sagte Tostado aolnews.com.

Wer sich für den Film interessiert, kann unter http://www.monopolydocumentary.com/store.htm für knapp 20 US-Dollar die DVD bestellen. Alternativ kann man auf dem Finanzierungsportal Kickstarter 15 US-Dollar spenden und kann dafür den Film direkt auf seinen Computer laden. Alle, die etwas mehr Geld in die Hand nehmen und 5000 US-Dollar spenden, besucht der Regisseur Tostado übrigens zu einer Privatvorführung in ihrem Haus. Neben dem Film ist auch eine Partie Monopoly in de mPreis enthalten.

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