Faszination Puzzle
Das Puzzle wurde laut Wikipedia 1763 in England von einem Kupferstecher namens John Spilsbury erfunden. Dazu klebte er eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrettchen und zersägte dieses entlang der Grenzlinien der verschiedenen Grafschaften. Der Spieler musste versuchen, die Karte wieder zu vervollständigen. So verkaufte er sein Legespiel als „Lehrmittel zur Erleichterung des Erdkundeunterrichts“.
Bis heute fasziniert das Spiel zahlreiche Menschen. Das hat laut dem Psychologen Dr. Lermer den Grund, dass bei einem Puzzle Kompetenz Herausforderung trifft. Mehr dazu in dem Video der Ravensburger-Pressestelle.
“Puzzeln macht durch mehrere Vorgänge glücklich: Erstens erreicht man dabei überraschende Teilziele – wie etwa beim Pilzesuchen ‚Oh, ich hab´s entdeckt!’. Zweitens ist da das Gesamtergebnis, das man als Symbol ‚Ich hab das geschafft!’ in die Vitrine stellen kann, mit dem man Bewunderung und Anerkennung erntet. Ich differenziere gerne zwischen hochmutigem und gesundem Stolz – hier darf man gesund stolz auf sich sein.”
Dipl. Psychologe Stephan Lermer
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