Familien verspielter als vor zwei Jahren

Foto: Lego
Deutsche Familien verbringen mehr Zeit mit Gesellschaftsspielen als vor zwei Jahren. Das ist das Ergebnis einer Studie von Innofact im Auftrag von Lego. Demnach spielen 74 Prozent der 1.100 befragten Familien mindestens eine Stunde pro Woche mit Würfeln, Karten und Pöppeln. 2009 spielten 67,7 Prozent der Familien mindestens eine Stunde pro Woche.

Besonders gerne wird laut der Studie übrigens in Bremen gespielt, wobei es zu beachten gilt, dass hier nur neun Familien befragt wurden.

Bei einem Vergleich der Prozentzahlen gilt es, die unterschiedliche Basisgrößen zu berücksichtigen. Grafik: Lego

Alle an einem Tisch
Mütter und Väter entscheiden gleichberechtigt, welches sie Spiel kaufen. Die Frage, warum Spiele als liebste Freizeitbeschäftigung gelten, beantworteten 76 Prozent der Eltern damit, dass sich beim Spielen die Familie an einen Tisch versammelt. Zudem sind Spiele für die Erziehungsberechtigten eine gute Alternative zu Fernsehen und Computerspielen. Ob das auch der Nachwuchs so sieht? In 42 Prozent der Familien wird gespielt, weil die Kinder es wollen.

Die Statistik offenbart: Gespielt wird in erster Linie nicht weil die Kinder das wollen, sondern weil die Eltern so begeistert davon sind, dass sich endlich mal die ganze Familie an einem Tisch versammelt. Grafik: Lego

Vater, Mutter und Kind
In etwa 74 Prozent der Familien spielen die Eltern mit ihren Kindern zusammen, in 20 Prozent der Fälle spielen die Kinder untereinander. Wenig überraschend: Je mehr Kinder in einem Haushalt leben, desto öfter spielen sie auch miteinander.

Grafik: Lego

Der Nachwuchs wählt die Spiele aus
Einen Favoriten gibt es aber nicht immer: Am liebsten haben die Kinder mehrere Spiele zu Hause, die regelmäßig zum Einsatz kommen – denn wenn es darum geht, zu entscheiden, welches Spiel gemeinsam gespielt werden soll, haben die Kinder das letzte Wort.

Grafik: Lego

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Auszeichnung “Spiel des Jahres” interessiert 17 Prozent der Befragten
Die Mehrheit der Befragten (76 Prozent) gab an, dass es beim gemeinsamen Spielen besonders wichtig sei, dass die Mechanismen für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet sind. Für über die Hälfte steigt der Spielspaß, wenn der Schwierigkeitsgrad verändert werden kann. Kurze und einfache Regeln schaffen einen schnellen Zugang zum Spiel – vor allem für die jüngeren Spieler. Auszeichnungen wie zum Beispiel der Preis “Spiel des Jahres” sind für die Befragten nicht so wichtig. Für 17 Prozent zeichnet sich ein gutes Spiel dadurch aus, dass es von unabhängigen Experten empfohlen wurde.
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