Familie Brand gewinnt Deutschen Spielepreis 2012

Emely und Lunkas Brand freuen sich über den Deutschen Kinderspielepreis 2012. Foto: Sebastian Wenzel
Die Spieleerfinder-Familie Brand aus Gummersbach bei Köln hat den Deutschen Spielepreis 2012 gewonnen. Die Eltern Inka und Markus Brand gewannen mit "Village" den Hauptpreis. In der Kategorie Kinderspiele gewannen ihre Kinder Emely und Lukas mit dem Kartenspiel "Mogel Motte".

Anders als bei der Auszeichnung „Spiel des Jahres“ dürfen beim Spielepreis nicht nur ausgewählte Fachjournalisten mitwählen, sondern alle interessierten Personen. Der Hauptpreis ging an Village von Markus und Inka Brand. Die Autoren hatten mit dem Spiel zuvor auch schon die Auszeichnung „Kennerspiel des Jahres“ gewonnen. Auf den weiteren Plätzen beim Deutschen Spielepreis 2012 folgen:

  • 2. Trajan von Stefan Feld (Ammonit Spiele/Huch & Friends)
  • 3. Hawaii von Gregory Daigle (Hans im Glück Verlag)
  • 4. Ora et Labora von Uwe Rosenberg (Lookout Games)
  • 5. Helvetia von Matthias Cramer (Kosmos)
  • 6. Targi von Andreas Steiger (Kosmos)
  • 7. Kingdom Builder von Donald X. Vaccarino (Queen Games)
  • 8. Vegas von Rüdiger Dorn (Alea/Ravensburger)
  • 9. Africana von Michael Schacht (Abacusspiele)
  • 10. Santa Cruz von Marcel-André Casasola Merkle (Hans im Glück Verlag)

Im Video-Interview erzählen Inka und Markus Brand, wie sie auf die Idee zum Brettspiel Village kamen, wie der Prototyp bei den Testspielern ankam und was eine kleine Holzkirche von Inkas Opa mit dem Gesellschaftsspiel zu tun hat.

"Mogel-Motte" gewinnt Deutschen Kinderspielepreis 2012

Der Deutsche Kinderspielpreis 2012 blieb ebenfalls in der Familie. Die Geschwister Emely und Lukas Brand gewannen die Auszeichnung für ihr Kartenspiel "Mogel-Motte". Bei dem Spiel ist schummeln ausdrücklich erlaubt. Ziel ist es, als erster seine acht Handkarten loszuwerden – egal wie. Deswegen kann man eine Karte schon mal unter den Tisch fallen und sie danach im Jackenärmel verschwinden lassen. Zulässig ist beim Wegmogeln fast alles, was Spaß macht. Hauptsache, die Karte verschwindet unauffällig. Doch aufgepasst: Die Wächter-Wanze hat ihre Augen überall. Entdeckt sie einen Betrüger, muss dieser zusätzliche Strafkarten ziehen und wird die neue Wächter-Wanze. "Mogel-Motte" eignet sich für drei bis fünf Personen ab sieben Jahren. Das Spiel stand auch auf der Empfehlungsliste "Kinderspiel des Jahres 2012".

Gewinner des Preises für das Spiel mit der vorbildlichen Regel ist Grimoria von Hayato Kisaragi (Schmidt Spiele). Der Spieleautor Wolfgang Kramer erhielt den Sonderpreis für sein Lebenswerk.

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