Die Nominierten

Foto: Spiel des Jahres
Die Jury hat gesprochen. Folgende Spiele sind für die Wahl zum Spiel, Kennerspiel und Kinderspiel des Jahres nominiert.


Spiel des Jahres

Camel Up

SpieLama-Rezension:

Begründung der Jury: Camel Up ist ein Familienspiel par excellence. Durch seine eingängigen Regeln sind alle schnell mittendrin. Und das lässt niemanden kalt: Das wilde Rennen löst Emotionen aus, es wird in allen Altersklassen gehofft, gebangt und gelacht. Die kurze Spieldauer lässt immer Zeit für eine Revanche. Dazu lädt auch das schön gestaltete Spielmaterial ein. Obenauf kommt die originelle Würfelpyramide, die aus Camel Up auch atmosphärisch ein gelungenes Gesamtkunstwerk macht.

Concept

SpieLama-Rezension:

Begründung der Jury: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Concept entwickelt seinen Reiz aus den ungewöhnlichen Denkpfaden, auf denen die Spieler hier wandeln. Das wahrlich innovative Konzept bringt die Rater dazu, sich auf die Gedankensprünge der Mitspieler einzulassen Schnell werden konventionelle Denkmuster gesprengt, um in einer faszinierenden Welt aus Symbolen und Icons zu versinken. Die Gestaltung im eleganten Weiß unterstreicht den modernen Charakter des Spiels.

Splendor

SpieLama-Rezension:

Begründung der Jury: Splendor überzeugt mit hochwertigem Material und einem genial einfachen Mechanismus: Das Sammeln von Edelsteinen fesselt die Spieler dermaßen an den Tisch, dass sie von der ersten Minute an konzentriert ihr Ziel verfolgen. Dabei entwickelt sich in diesem leicht zugänglichen Taktikspiel sogar eine Art Wettlauf: Wer erreicht als Erster die zum Sieg nötigen 15 Punkte? Das ist packend, garantiert in jeder Partie Spannung bis zum Schluss und lädt zur sofortigen Revanche ein.


Kennerspiel des Jahres

Istanbul

Begründung der Jury: Istanbul simuliert das geschäftige Treiben auf einem Basar so effektvoll und vielseitig, wie Spieler es sich nur wünschen können. Wie auf einem echten orientalischen Markt hetzen die Kaufleute umher, um schneller als die Konkurrenz zu sein. Aber bloß nicht den Überblick verlieren! Dabei hilft ihnen der originelle Turm aus Händler- und Gehilfenscheiben, der diesem erfreulich flotten Strategiespiel einen faszinierenden Zugmechanismus verleiht.

Concordia

SpieLama-Rezension:

Begründung der Jury: Mit nur einer dünnen Toga aus Regeln bekleidet ist Concordia ein Wirtschaftsspiel mit Pfiff und ohne lange Wartezeiten. Es lässt die Spieler eintauchen in die antike Handelswelt und kombiniert dabei den Aufbau eines ertragreichen Städtenetzwerks mit dem klugen Einsatz von Handkarten. Diese lösen zunächst Aktionen aus und bringen am Ende die Punkte – eine klasse Doppelfunktion, die ihre volle Kraft in der spannenden Schlusswertung entfaltet. Ein immer wieder göttliches Finale!

Rokoko

SpieLama-Rezension:

Begründung der Jury: Mit Rokoko gelingt es dem Verlag eggertspiele zum wiederholten Male, durch eine überragende thematische Einbettung Menschen an anspruchsvolle und länger andauernde Spielerlebnisse heranzuführen. Hier wird nicht nur um Punkte und Mehrheiten gerungen, hier sind wir tatsächlich Schneider, die ein kleines Unternehmen steuern und mit anderen im Wettbewerb um Garn, Stoffe und Mitarbeiter stehen. Dazu tragen auch die wunderschöne Grafik und die exzellente Spielregel bei.


Kinderspiel des Jahres

Flizz & Miez

Begründung der Jury: Puzzeln, würfeln, genau hinschauen und Geräusche machen – und das alles im Turbogang. Das schafft pures Adrenalin und fesselt Jungs und Mädels, Mütter und Väter an die Rennstrecke. Die Autoren haben die verschiedenen Herausforderungen geschickt und stimmungsvoll miteinander verknüpft und binden die Spieler ständig ins Geschehen ein. Bei aller Hektik holt dieses hinreißende Aktionsspiel die Rennfahrer in ihrem Alltag ab: in der Umgebung eines Kinderzimmers. Ein echter Renner.

Geister, Geister, Schatzsuchmeister!

Begründung der Jury: Keine Angst, mit Teamwork schafft man alles, und wenn es noch so gruselig zugeht: Brian Yu kreiert eine gespensterhafte Atmosphäre, die einen unweigerlich ins Spiel hineinzieht. Wird die Bedrohung zu übermächtig, stellt er das Miteinander in den Vordergrund, denn nur gemeinsam kann man das Böse abwenden. Zugleich schlägt das Spiel die Brücke zwischen den Generationen. Durch Varianten, die man schrittweise einführen kann, wachsen die Aufgaben – und mit ihnen die Spieler.

Richard Ritterschlag

Begründung der Jury: Es ist doch erstaunlich, wie viele Abenteuer in diese kompakte Schachtel hineinpassen. Der Autor Johannes Zirm schafft mit einem Minimum an Material und Regeln den Stoff, aus dem die ganz großen Heldengeschichten sind. Nach und nach breitet sich eine so atmosphärische wie augenzwinkernde Ritterwelt aus, in die die Spieler immer wieder gerne eintauchen, ob alleine oder in der Gruppe. Danach sind sie bereit für größere Aufgaben – auch am Spieltisch.


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