Recht kompliziert

Autor: · Datum: 16. May 2011
Fallen Gesellschaftsspiele und Brettspiele unter das Urheberrecht? Foto: zettberlin/photocase.com

Fallen Brettspiele und Gesellschaftsspiele unter das Urheberrecht? Welchen Schutz genießen Autoren? Welche bedeutenden Urteile haben Richter gefällt? Der Rechtsanwalt Gregor Theado beantwortet in seinem Artikel diese und andere Fragen.

Wenngleich gerichtliche Entscheidungen zum Thema Urheberrecht und Spiele beziehungsweise Spielideen nicht gerade zum juristischen Alltag gehören, so waren dennoch die wenigen Urteile, welche in den vergangenen Jahren gesprochen wurden, Auslöser für teils ausufernde und energische Diskussionen unter allen Beteiligten der Brett- und Gesellschaftsspieleszene. Egal ob Spieleautor, Verlag, Spieler – viele haben sich eine Meinung gebildet und Stellung bezogen. Das Ergebnis der Diskussion ist nicht weniger eindeutig als man es bereits allzu häufig aus dem Urheberrecht (und der Juristerei ganz allgemein) kennt: es kommt drauf an! Diese wenig praktikable Antwort ist für die meisten Betroffenen ebenso wenig befriedigend und führt bei diesen wie auch den interessierten Laien zu Unverständnis betreffend Gericht, Juristen und das Recht an sich.

Es wird freilich mit diesem Beitrag nicht gelingen, die Kontroversen endgültig aufzulösen und einen goldenen Weg oder eine eindeutige Antwort auf die Frage nach der Schutzfähigkeit von Spielideen aufzuzeigen. Nichtsdestotrotz möchte ich versuchen, gerade auch den Nichtjuristen anschaulich die Problematiken aufzuzeigen, die mit dem urheberrechtlichen Schutz von Spielideen einhergehen, und ebenso die von der Fachwelt vertretenen Auffassungen beispielhaft zu präsentieren.

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Ravensburger wächst über Marktniveau

Autor: · Datum: 15. May 2011
"Schlag den Raab - Das Spiel" erzielte 2010 mit rund 200.000 verkauften Exemplaren den höchsten Umsatz aller Spiele in Deutschland. Foto. Ravensburger

Die Ravensburger Unternehmensgruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2010 um 6,3 Prozent auf 311,7 Millionen Euro gesteigert. Der Jahresüberschuss nach Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Millionen Euro auf 35,3 Millionen Euro. Das gab das Unternehmen bei der Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart bekannt.

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Wissen ist Matt

Autor: · Datum: 10. May 2011
Foto: Dithmarscher/chessbase.de

Mehr als 4 500 Reklamebotschaften prasseln jeden Tag durchschnittlich auf einen Deutschen ein. Die wenigsten davon bleiben im Gedächtnis »kleben«. Ganz im Gegenteil: Sie verursachen eher Ohrschmerzen. Der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) spricht von einem „kollektiven Werbe-Tinnitus“, dem der Konsument ausgesetzt ist. Wer sein Produkt oder seine Dienstleistung erfolgreich anpreisen möchte, muss also viel Geld in die Hand nehmen, um im »Wettschreien« um Aufmerksamkeit überhaupt gehört zu werden.

Wie man auch mit einem vergleichsweise kleinen Budget eine große Wirkung erzielt, macht gerade die Dithmarscher Privatbrauerei vor. Sie wirbt auf Plakaten rund um Hamburg für ihr Bier mit einem Schachmotiv. Der Slogan dazu lautet „Jeder Zug ein guter“. Das Problem: Bei dem Schachspiel haben sich einige Fehler eingeschlichen, die die Internetseite ChessBase genüsslich auflistet:

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Serie: Alles andere als normal (2/2)

Autor: · Datum: 14. March 2011
Bei der Spielentwicklung muss ein Zahnrad ins nächste greifen. Deshalb lautet das Motto von spieltrieb: Wir bringen die Zahnräder zum drehen. Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

Bei der Spielentwicklung greift idealerweise ein Zahnrad ins andere. Dabei gibt es aber durchaus Unterschiede bei der Geburt von Spielen. Im ersten Teil des Artikels erklärte Till Meyer wie sich die Entstehung eines normalen Spieles von der eines Auftragswerkes unterscheidet. In zweiten Teil gibt er Einblicke in seine Arbeitsweise als Auftrags-Spieleautor.

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Serie: Alles andere als normal (1/2)

Autor: · Datum: 11. March 2011
Bei der Spielentwicklung muss ein Zahnrad ins nächste greifen. Deshalb lautet das Motto von spieltrieb: Wir bringen die Zahnräder zum drehen. Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

Bei der Spielentwicklung greift idealerweise ein Zahnrad ins andere. Der Mechanismus dreht sich passend zum Material. Und dieses wiederum perfekt zur angepeilten Zielgruppe. Es ist eine Kunst, ein kurzweiliges Spiel zu entwickeln – das gilt für klassische Karten- und Brettspiele genauso wie für didaktische oder Werbespiele. Doch wie unterscheidet sich die Entstehung eines normalen Spieles von der eines Auftragswerkes. Till Meyer, Gründer der Spieltrieb GBR, gibt in seinem Artikel die Antwort.

“Die Spiele aus der Spieltrieb-Werkstatt unterscheiden sich von „normalen“ Gesellschaftsspielen wie Troyes, Dixit oder Agricola, die wir Mainstream-Spiele nennen. In der Regel geht es unseren Auftraggebern darum, dass das Spiel etwas bewirkt. Was, kann sehr unterschiedlich sein: Einige Unternehmen möchten über sich selbst informieren, ein Produkt vorstellen, oder die Markenbindung fördern. Landesregierungen wollen ihr Bundesland als Wirtschaftsstandort anpreisen. Kirchen wünschen sich, dass die Spieler sich über den Glauben oder moralische Haltungen austauschen. Und eine Jugendhilfeeinrichtung, dass sich Heranwachsende …” (weiterleisen auf zuspieler.de)

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Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

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