Qwirkle ist Spiel des Jahres 2011
Qwirkle ist das Spiel des Jahres. Eine gute Wahl der Jury, denn das Spiel von Susan McKinley Ross eignet sich perfekt für die ganze Familie – inklusive der Großeltern. Die Regeln sind in drei Minuten erklärt. Kinder ab sechs Jahren verstehen den Mechanismus.
Wir bleiben Troyes
Auf der Spielwarenmesse in Essen präsentierten die Verlage über 600 Neuheiten. Unmöglich, die alle anzutesten. Zum Glück leben wir in Deutschland. Wie es sich gehört gibt es hier zahlreiche Statistiken, Tabellen und Noten, die Ordnung in das Neuheitenchaos bringen. Zum Beispiel von der Spielezeitschrift Fairplay. Deren Leser schwärmten durch die Messehallen und bewerteten zahlreiche Spiele. Die Redaktion sammelte die Noten, drehte sie durch die Excellmühle und verrät so die besten Spiele der Messe. Fast ganz oben auf dem Siegertrepchen steht dieses Jahr Troyes.
Wer selbst einen Eindruck davon gewinnen möchte, wie nach welchen Spielregeln Troyes funktioniert, dem empfehle ich dieses neue zuspieler.de-Video. Sozusagen die multimediale Umsetzung der Spielanleitung. Viel Spaß damit.
Kunst mit Königen
Schach ist das Spiel der Könige. Es fasziniert und fesselt. Großmeister genauso wie Zuschauer oder Künstler. Unter den Surrealisten befanden sich zum Beispiel mit Joan Miró, Marcel Duchamp und Max Ernst begeisterte Spieler, die in ihren Werken Schachmotive verwendeten.
Auch in Zeiten des Internets verzaubert der Kampf zwischen Schwarz und Weiß. Das beweist das Video von Riccardo Crocetta eindrucksvoll. Da schreiten Damen, springen Pferde und rollen Bauern Richtung Gegner. Der Italiener verfilmte die Schachpartie Roesch – Schlage mit Knetfiguren. Das erinnert an das Computerspiel Battle Chess, ist aber weit anmutiger und stilvoller als das digitale Pendant. Vorhang auf.
Agricola: Ein farmtastisches Strategiespiel
"Der Bauern Arbeit ist am fröhlichsten und voller Hoffnung", behauptete Martin Luther. Naja. Von Frohsinn kann bei Agricola keine Rede sein. Die Spieler erweitern in 14 Runden ihren Bauernhof, damit dort zur Endwertung möglichst viele Rinder, Schweine und Schafe leben. Siegpunkte gibt es außerdem für überberstende Getreide- und Gemüselager, renovierte Häuser, gepflügte Äcker und Familiennachwuchs. [...]
Mathematisch verhext
1959 begann der Wahnsinn. "Ich hörte so etwas wie Telefonanrufe in meinem Kopf, von Leuten, die meine Ideen ablehnten. Das Delirium war wie ein Traum, von dem ich niemals zu erwachen schien", sagt John F. Nash Jr. heute. Der spätere Nobelpreisträger lit unter paranoider Schizophrenie. So schlimm, dass er 1964 in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde. Es dauert Jahrzehnte, bis der Mathematiker wieder ein normales Leben führte. Trotzdem: 1994 erhielt John F. Nash Jr. den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.
Er war und ist ein Genie auf seinem Gebiet – ähnlich wie es Mark Twain war. Mit dem Schriftsteller habe ich vor knapp einem Monat die Serie "berühmte Spieleautoren" ins Leben gerufen. Heute folgt der zweite Teil mit einem Spiel, bei dem der Gewinner – zumindest theoretisch – von Anfang an fest steht.
“Ludoart muss mit der PC-Version von Planet Steam einen Ruf verteidigen”
In wenigen Wochen soll die PC-Version von Planet Steam erscheinen. Im Interview mit zuspieler.de sagt Frank Czarnetzki (Czarnè), Geschäftsführer Ludoart, wieso diese nicht mit dem Angebot in der Brettspielwelt vergleichbar ist, warum er Geld dafür verlangt und wie sich das Programm von M.U.L.E. unterscheidet. Erfolgreiche Brettspiele erscheinen schon länger als PC- oder Konsolen-Versionen. Demnächst können [...]










