Minderheiten in die Tasche stecken

Autor: · Datum: 12. December 2010
Beim Minderheitenquartett kämpfen Neger gegen Nazis und umgekehrt. Fotos: ZEITSCHRIFT – das Magazin

Quartette und obskure Themen verhalten sich so wie der Teufel und das Höllenwasser. Sie ziehen sich magisch an. Über das Tyrannenquartett haben wir bereits berichtet. Heute stehen Juden, Muslime und Feministinnen im Mittelpunkt. Beim Minderheitenquartett von der „Zeitschrift – das Magazin“ muss man 24 Randgruppen gegeneinander ausspielen, um zu gewinnen. Wer es politisch korrekt mag, sollte das Spiel gleich zur Seite legen. Alle anderen müssen wissen, dass es sich bei dem Spiel um Satire handeln soll. Ob das gelungen ist, sei dahingestellt.

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Serie: Lernen fürs Leben (3/3)

Autor: · Datum: 12. December 2010
„Das Spiel der Großen im Kleinen“ ist meiner Ansicht nach eines der besten Spiele zum Thema Weltpolitik/Welthandel, die jemals entwickelt wurden. Anhand zweier Parteien – Industrie-und Rohstoffländern, einer abgeschlossenen Zigarrenkiste (Boden), darin enthaltener ungespitzter Bleistifte (Bodenschätze), eines Schlüssels für die Kiste (Know how des Abbaus der Rohstoffe) und zweier Bleistiftspitzer (Verarbeitung) erschließt sich ein immenses Spektrum von Einsichten darüber, wie Welthandel funktioniert. Fotos: Captain Crunch, Brudersohn, erikdegraaf, Aramanda, fotolia.de. Montage: Sebastian Wenzel

Im dritten Teil der Serie “Lernen fürs Leben” erklärt Till Meyer, warum Regeln in Spielen so wichtig sind und auf alle anderen Bereiche des Lebens Auswirkungen haben können, welches für ihn eines der besten Spiele zum Thema Weltpolitik/Welthandel ist und welche Bedeutung ein Spiel für die Bildungsarbeit hat.

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Serie: Lernen fürs Leben (2/3)

Autor: · Datum: 6. December 2010
Ein didaktisches Spiel kann in hervorragender Weise etwas über Beziehungen, Wechselwirkungen und Abhängigkeiten vermitteln. Der Bezug zwischen realer Welt und dem Spiel muss aber von außerhalb des Spiels kommen – etwa in einer Nachbereitung. Fotos: aussiegall/Aramanda/erikdegraaf/fotolia.de. Montage: Sebastian Wenzel.

Im zweiten Teil der Serie beschreibt Till Meyer, warum der Freiraum den Spiele bieten hinderlich bei der Faktenvermittlung ist und wieso der Lern- und Informationsprozess im Spiel nicht ohne die aktive Mitwirkung der Spieler existiert.

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Serie: Lernen fürs Leben (1/3)

Autor: · Datum: 2. December 2010
Für viele Menschen ist „Spiel gleich Spaß“ und „Realität gleich Ernst“. Nach dieser Betrachtungsweise liegt es auf der Hand, dass sich der Ernst des Lebens nicht mit einem unernsten Medium darstellen lässt. Das ist nach der Einschätzung von Till Meyer unsinnig. "Die wenigsten Leute würden mit der gleichen Überzeugung behaupten, mit Theater, Bildender Kunst oder Musik könne man nichts für die Bildung tun." Fotos: Aramanda/picsfive/piai/fotolia.de. Montage: Sebastian Wenzel.

Das Spiel nimmt in der Bildung eine Sonderstellung ein. Einerseits deshalb, weil es so gut als Lernmedium geeignet ist, andererseits, weil so wenige Menschen ihm dieses Potential zugestehen. Es steht außer Frage, dass Theater, Film, Literatur, Musik, Malerei, Poesie und welche der menschlichen Ausdrucksformen da noch sein mögen, „ernst“ sein können, sagen wir ruhig: seriös. Zweifellos gibt es den Schwank, aber deshalb wird der klassischen Tragödie nicht ihre Bedeutung für die menschliche Kultur abgesprochen. Beim Spiel ist das anders. Warum? Till Meyer kennt die Antwort.

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Martin Schlegel bringt Kindernothilfe ins Spiel

Autor: · Datum: 24. November 2010
Martin Schlegel. Foto: Kindernothilfe/Ralf Kräme

Martin Schlegel ist nebenberuflich Spiele-Erfinder. Etwa 30 seiner Spiele sind bereits publiziert worden. „Aqua Romana" bescherte ihm seinen bisher größten Erfolg: Es wurde für das „Spiel des Jahres 2006" nominiert. 85 Prozent seines Honorars spendet der langjährige Kindernothilfe-Pate für Projekte der Duisburger Organisation.

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Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

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