Spielstraße

Autor: · Datum: 29. July 2011
Auch das Tiny Urban Game nutzt die Straße: Die Spieler müssen ihre Männchen möglichst geschickt rund um eine Straßenkreuzung positionieren. Foto: Sebastian Wenzel

Street Games erwecken Video- und Gesellschaftsspiele zum Leben. Statt Pixelhelden oder Holzfiguren sausen echte Menschen durch Level und über Spielbretter auf Straßen, Gehwegen oder U-Bahnen. Die Teilnehmer haben jede Menge Spaß, ahnungslose Passanten weniger

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Atomstrom ist Trumpf

Autor: · Datum: 31. May 2011
Michael Mieß möchte, dass Menschen nicht die Augen vor den Gefahren der Atomkraft verschließen. Sein AKW-Quartett soll Interessierte über Kernkraftwerke aufklären. Foto: Till Werhan

Je mehr Kernkraftwerke, desto besser: Das ist das Motto beim AKW-Quartett des Berliners Michael Mieß. Wer im Spiel fleißig Reaktoren sammelt, gewinnt die Runde und Wissen. Der Energiekonzern Eon findet das alles andere als super.

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“Fallen lernt man nur durch Fallen”

Autor: · Datum: 27. May 2011
Der Weltspieltag findet am 28. Mai 2011 statt.

Mit dem Weltspieltag will das Deutsche Kinderhilfswerk mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstsein rufen und mehr Akzeptanz für spielende Kinder fördern. 2011 wird der Weltspieltag deutschlandweit zum vierten Mal ausgerichtet und findet unter dem Motto „Spielorte neu entdecken!“ statt. In seinem Gastbeitrag erklärt Holger Hofmann, Leiter Programmabteilung des Deutschen Kinderhilfswerks, was es mit dem Motto auf sich hat.

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Spielen berührt

Autor: · Datum: 3. May 2011
Das Motto des Spielemarkts Potsdam 2011 lautet "Spielen berührt". Foto: MMchen/photocase.de

Dieses Wochenende findet das Bildungsforum Internationaler Spielmarkt Potsdam statt. Das Motto lautet: Spielen berührt. Was es damit auf sich hat, erklärt Thomas Lösche vom Spielmarktteam in seinem Gastbeitrag.

In unserer Lebensgeschichte spielt Berührung von Anfang an eine wichtige Rolle. Berührungen haben unser Leben ermöglicht und schon früh haben wir erfahren: Wer den Körper berührt, berührt auch die Seele. Unsere ersten Berührungen erleben wir bereits im Mutterleib. In dem tiefsinnigen deutschen Wort "Stillen" spiegelt sich, wie vielschichtig die Befriedigung unserer Grundbedürfnisse ist. Die erste Welterkenntnis haben wir taktil und spielend erworben und so sind die ersten Berührungserfahrungen das ABC künftiger Gefühle.

Mädchen und Jungen erkunden ihre Umwelt spielend, schmeckend und tastend mit allen Sinnen. Sie werden berührt von Klängen, Gerüchen, Formen, Farben, Blicken und Umarmungen. Die Qualitäten dieser Erfahrungen sind prägend. Nicht immer treffen Kinder und Jugendliche auf den "guten Ort", an dem Berührung zur inneren Stärkung wird. Viel zu häufig ist Körperkontakt Erziehungsmittel in Form von Schlägen und Klapsen, statt Beziehungsmittel in Form von Zärtlichkeit und achtsamer Zuwendung. In unseren Bildungseinrichtungen sind die Möglichkeiten Gefühle auszudrücken, durch äußere Bewegung auch im Inneren in Bewegung zu kommen, stark eingeschränkt. Aber auch außerhalb der Schule reduziert sich die Berührungswelt von Jungen und Mädchen zunehmend auf ergonomische Bedienungsflächen. Die Medienwelt ist eine visuelle Welt.

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Spielen kann lehrreich sein

Autor: · Datum: 28. April 2011
Foto: claudien/photocase.com

Kinder spielen. Aber irgendwann werden alle erwachsen. Wie sehr das Wörtchen „aber“ in diesem Satz fehl am Platz ist, weiß niemand besser als Sabine Schwärzler. Seit 1999 betreibt die ausgebildete Spielpädagogin in Wolfurt ihr „Bienenhaus“.

Sie lebt davon, dass dem Menschen im Prozess des Erwachsenwerdens das Spielen nicht völlig abhanden kommt. Sie baut darauf, dass sich Erich Kästners Behauptung wieder und wieder bewahrheitet: „Nur, wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“

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Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

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