Auferstanden aus Kopien
Bäume aus Knete, Spielbretter aus Kühlschranktüren: Weil es westdeutsche Gesellschaftsspiele in der DDR nicht gab, wurden sie im Osten einfach nachgebaut. Ob “Monopoly”, “Sagaland” oder “Malefiz”, alle Klassiker des Klassenfeindes wurden in den volkseigenen Bastelstuben kopiert.
“Hausaufgaben durch Spielpausen unterbrechen”
Nach dreißig Minuten Hausaufgaben sollten Kinder eine kurze Pause einlegen: “Zum Beispiel mit einem schnellen Kartenspiel”, schreibt die Unfallkasse Hessen in einer Pressemitteilung. Mit verspielten Unterbrechungen seien die Schularbeiten häufig schneller erledigt, als wenn sie in einem Stück angegangen würden.
Politik ist stumpf
Mit dem Kartenspiel Machtwechsel nehmen Jugendliche die Regierungsbildung selbst in die Hand. Dabei begegnen sie ehemaligen Bundeskanzlern und lernen das politische System Deutschlands kennen. zuspieler.de hat sich für euch in den Bundestag und an den Spieltisch gesetzt – und wäre dabei beinahe eingeschlafen.
“Es gibt keine schlechten Spiele”
Was begeistert uns beim Spiel? Können wir dabei etwas lernen? Und welche Spiele sind empfehlenswert? Entwicklungspsychologin Daniela Kobelt Neuhaus verrät im Interview mit Claudia Liehr die Antworten.
Familien verspielter als vor zwei Jahren
Deutsche Familien verbringen mehr Zeit mit Gesellschaftsspielen als vor zwei Jahren. Das ist das Ergebnis einer Studie von Innofact im Auftrag von Lego. Demnach spielen 74 Prozent der 1.100 befragten Familien mindestens eine Stunde pro Woche mit Würfeln, Karten und Pöppeln. 2009 spielten 67,7 Prozent der Familien mindestens eine Stunde pro Woche.
Ich spiele, also bin ich
Zugegeben, die Meinung von Lars Thoms ist eher unkonventionell und entspricht nicht den aktuellen Wahrnehmungen. Für den Spieleforscher an der Fachhochschule Dortmund steht aber fest: "Das Brettspiel überlebt die Spielkonsole". Wie er und andere Experten zu dieser Einschätzung kommen und warum das Ritual Spielen für große und kleine Kinder so wichtig ist, hat das Christliche Medienmagazin pro untersucht. zuspieler.de veröffentlicht Auszüge aus dem Artikel von Dr. Johannes Weil.










