Rein in den Verein

Autor: · Datum: 23. March 2011
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Deutschland, Vereinsland. Auf je tausend Bürger kommen laut dem Deutschen Fundraising Verband – zumindest statistisch gesehen – sieben Vereine. Macht Pi mal Daumen etwa 594.277 eingetragene Organisationen. In etwa 38 Prozent davon treiben die Mitglieder Sport, doch schon auf dem zweiten Platz landen mit 18 Prozent die Vereinszwecke Freizeit, Heimatpflege und Brauchtum. Ob Brettspiele in diese Kategorie fallen oder eher zu Kultur und Kunst (12 Prozent) passen, sei dahingestellt.

Fakt ist, dass die Deutschen sich gerne organisieren und mit anderen Menschen treffen – auch zum Spielen. Einer der größten Spielevereine Deutschlands ist der Ali Baba Spieleclub. In diesem Jahr feiert er seinen 20. Geburtstag. Rechtzeitig zur Feier haben wir ein Interview mit Martin Brock geführt. Darin verrät der Pressesprecher, was die Märchenfigur Ali Baba mit Spielen zu tun hat, wann man aus dem Verein fliegt und welches Brettspiel die Mitglieder im Moment am liebsten auspacken.

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Pimf deine Spielfiguren

Autor: · Datum: 21. February 2011
Lupos Pimfe sind handbemalte Spielfiguren aus Holz. Fotos: lupos-pimfe.de. Montage: Sebastian Wenzel

Jörg Wolf hat zwei Händchen für Pöppel. Mit verschiedenen Pinseln streicht er Ölfarben auf neutrale Figuren und gibt ihnen so ein individuelles Gesicht. Dabei spielt er mit Klischees und erfüllt persönliche Wünsche.

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Die Mischung macht’s

Autor: · Datum: 17. February 2011
Fotos: Hasbro, Mattel. Montage: Sebastian Wenzel

Monopoly, Scrabble und Trivial Pursuit kennt fast jeder. Das Spiel mit den grünen Häusern und roten Hotels verkaufte sich seit 1935 weltweit mehr als geschätzte 275 Millionen Mal. Auch Scrabble kann mit einem Superlativ auftrumpfen. Aneinandergelegt ergäben alle jemals produzierten Buchstabensteine eine Strecke, die acht Mal um die Erde reichen würde. Und Trivial Pursuit ist zum Inbegriff des Frage- und Antwortspiels geworden.

Die hohen Verkaufszahlen bedeuten aber nicht, dass die Klassiker oft auf den Tisch kommen. Bei Vielspielern verstauben sie in den Regalen, denn inzwischen gibt es Werke mit ausgefeilteren Mechanismen. Gelegenheitsspieler packen die Werke in der Regel auch nur selten aus. Dabei steckt in den Packungen mehr als die Standardregeln vermuten lassen. Allen, denen diese zu langweilig sind, sollten von Bartendern lernen. Die Profis unter ihnen mixen selbst aus gewöhnlichen Zutaten ausgefallene Drinks. Warum also nicht auch Buchstabensteine, Fragekarten und Plastikhäser durchmischen? Seiten im Internet helfen Anfängern dabei, auf den Geschmack zu kommen. Ihre Idee: Das vorhandene Spielmaterial mit frischen Regeln kombinieren und so neue Spielerlebnisse schaffen.

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Anleitung für Anleitungen

Autor: · Datum: 8. February 2011
Das Spiel "Vor den Toren von Loyang" von Uwe Rosenberg gewann 2010 den Preis "Essener Feder" für die beste Spielanleitung. Foto: Hall Games/David Vignoni. Montage: Sebastian Wenzel

Nachdem sich Menschen ein Spiel gekauft haben, wollen sie vor allem eins: loslegen. Anleitungen und Regeln stören da nur. Niemand kämpft sich gerne durch graue Textseiten, wenn bunte Pöppel, Würfel und Plättchen auf dem Tisch locken. Nicht umsonst brummen auf zahlreichen Veranstaltungen Erklärbären die Regeln vor. Nicht umsonst präsentieren immer mehr Verlage ihrer Spiele per Video im Internet. Trotzdem: Die gedruckte Regel in der Schachtel ist ein Muss. Bei einer Detailfrage finden Spieler hier im Idealfall schneller eine Antwort als in ihrem Gedächtnis oder in einem Video im Internet.

Doch worauf kommt es bei einer guten Spielregel an? Und wer hilft Autoren beim Schreiben der Anleitungen? Antworten gibt’s auf zuspieler.de.

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Von wegen alte Schachteln

Autor: · Datum: 10. January 2011
In drei Boxen von Conrad lassen sich alle Spielmaterialien von Caylus verstauen. Foto: Sebastian Wenzel

Brett- und Kartenspiele kennen viele Feinde: zum Beispiel fettige Finger, hohe Luftfeuchtigkeit oder großen Druck. Mit den richtigen Utensilien kann man seine Schätze schützen und den Wert der Spiele und sich die Freude daran erhalten.

Okay, zugegeben. Die wenigsten Spielesammlungen in Deutschland dürften so groß sein wie die von Rudolf Rühle. Im Haus des Ehrenvorsitzenden der Europäischen Spielesammler Gilde (ESG) lagern über 16.000 Werke. Teilweise aus dem 19. Jahrhundert. Da gilt es natürlich besondere Vorsicht walten zu lassen. Aber auch bei kleineren Sammlungen kann man mit winzigem Aufwand große Effekte erzielen.

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Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.
 
 

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