Unglück im Glück
Fjodor Dostojewski ist pleite. Beim Roulette hat der russische Schriftsteller 1865 in Wiesbaden 3.000 Goldrubel verzockt. Seit dem Besuch von Dostojewski hat sich in dem Casino einiges geändert. Nur eines ist gleich geblieben: Die Gäste träumen vom Glück und dem großen Gewinn. Wir auch.
Zur Kulturgeschichte des Spiels
Max J. Kobbert und Steffen Bogen blicken in ihrem Artikel auf die Geschichte des Kulturguts Spiel zurück. Sie verraten, welcher weise König im 13. Jahrhundert erstmals Gesellschaftsspiele kategorisierte, warum Spieler die Position von Göttern einnehmen und wie die ägyptische Spielekultur sich bis heute in modernen Spielen widerspiegelt.
Post an Wagner
Am Am 9. September (Update: Es muss natürlich November heißen. Danke an ths für den Hinweis.) hat der Bild-Kolumnist Franz Josef Wager an den Poker-Weltmeister geschrieben. Für Wagner ist klar, dass Pius nur Glück gehabt hat. Wir widersprechen der Meinung von Wagner entschieden – ganz standesgemäß in einem offenen Brief.
Game Over
Welche Fragen würde ein Boulevard-Magazin wohl Pöppeln, Tipp-Kickern und Spielsteinen stellen? Marc Tomona und Thomas Nolde beantworten in ihrer Bachelorarbeit diese Frage in bewegten Bildern. In ihrem Stop-Motio-Video mit dem Titel Game Over kommen Ludo, der ehemaliger Spielführer des Mensch-ärgere-Dich-nicht-Teams Rot der, der Tipp-Kicker Toni und Ronni Rummikub zu Wort. Sie erinnern sich an die Anfänge ihrer Karriere, die negativen Seiten des Ruhms und zwei Klempner als Konkurrenten. Vorhang auf und Film ab.
Beim Thema bleiben
Die Fotos des Spieleclubs Stobbeldeen rücken Spielethemen ins richtige Licht. zuspieler.de zeigt Bilder von Spielen in Schützengräben, Kirchen und Hühnerställen. Im Interview verrät der Belgier Benedikt Beun außerdem, wieso der Spieleclub die Fotos schoss, warum es zu Dominion kein Bild gibt und weshalb ihn ein Schaf in den Wahnsinn trieb. Ein Klick auf das erste Bild startet die Fotostrecke.
„Rücke vor bis zu den Domtürmen“
Bonn. Rhein, Wein, Mägdelein, dazu noch die Rüdesheimer Drosselgasse mit beschwipsten oder schon torkelnden Zechern – und fertig ist das perfekte Rhein-Klischee. Selbiges wurde vor rund 100 Jahren in deutschen Landen auf farbenprächtigen Brettspielen von Jung und Alt mit Begeisterung beschworen. Diese Rheinspiele waren außerordentlich populär, boomte doch damals die Rhein-Touristik. Das Bonner Stadtmuseum präsentiert nun in seiner Dependance, im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, eine wirklich faszinierende Ausstellung über historische Rheinspiele, die schon 2009 mit großem Erfolg im Binger „Museum am Strom“ gezeigt wurde.










