Ein echter Höhepunkt

Foto: Rebel.pl/Heidelberger Spieleverlag

Der Tod trägt weiß. Auf dem K2, dem zweithöchsten Berg der Erde, bedrohen Schneestürme, Gletscherspalten und Lawinen das Leben der Gipfelstürmer. Das gilt auch im gleichnamigen Brettspiel. Hier bangen nicht Menschen, sondern Holzfiguren um ihre Existenz.

Qwirkle ist Spiel des Jahres 2011

Von links nach rechts: Thorsten Gimmler (Redakteur bei Schmidt Spiele), Susan McKinley Ross (Qwirkle-Autorin), Axel Kaldenhoven (Geschäftsführer Schmidt Spiele), Tom Felber, Vorsitzender der Jury Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres. Foto: Sebastian Wenzel

Qwirkle ist das Spiel des Jahres. Eine gute Wahl der Jury, denn das Spiel von Susan McKinley Ross eignet sich perfekt für die ganze Familie – inklusive der Großeltern. Die Regeln sind in drei Minuten erklärt. Kinder ab sechs Jahren verstehen den Mechanismus.

Vom Kartoffelkäfer zur Erleuchtung

Fotos: Kosmos. Montage: Sebastian Wenzel

Matthias Cramer entwickelte das Spiel zum Buch “Mieses Karma”. Im Interview mit der Pressestelle des Kosmos-Verlags verrät er, welche Rolle die buddhistische Glaubenslehre für ihn spielt, worum es in seinem Spiel geht und warum er als Kartoffelkäfer eine amerikanische Fast-Food-Kette besuchen würde.

Das Geheimnis von Catan

Die Neugier der Forscherin Sybille Whitehill ist nur schwer zu befriedigen. Von 2002 bis 2004 untersuchte sie die Faszination des Brettspiels "Die Siedler von Catan". Grafik/Foto/Montage: Michael Menzel/Kosmos/Sebastian Wenzel

Sybille Whitehill ist Mitglied in der Internationalen Gesellschaft für Spieleforschung und der Spieleautorenzunft. Sie hat sich einen Namen als Übersetzerin, insbesondere von Spielregeln, gemacht und betreibt seit 2003 professionelle Spielforschung. 2002 bis 2004 hat sie das Phänomen Die Siedler von Catan erforscht. In ihrer Catan-Studie beschreibt sie die Faszination einer spielerischen Kommunikation, die sich mühelos über Länder-, Geschlechts- und Altersgrenzen hinwegsetzt. Die Pressestelle von Kosmos hat Sybille Whitehill zum Interview gebeten.

Die Catanweltformel

Mathias Becker untersuchte in seiner Facharbeit im Leistungskurs Mathematik, welche Startposition bei dem Spieleklassiker die Beste ist und welche Taktik dazu am besten passt. Foto: Kosmos/Montage: Sebastian Wenzel

Mathias Becker ist enttäuscht. Er grübelte mehrere Wochen über mathematischen Formeln, wälzte Statistik-Bücher und quälte sich mit seinem Tabellenkalkulationsprogramm. Das Ergebnis seiner Bemühungen findet er ziemlich unspektakulär. Siedler von Catan-Spieler profitieren von seinem Einsatz trotzdem. Becker untersuchte in seiner Facharbeit im Leistungskurs Mathematik, welche Startposition bei dem Spieleklassiker die beste ist. Um das herauszufinden, musste er mit großen Zahlen jonglieren.

Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.