“In unserem Haus wohnen vier Monster”

Fotos: Kosmos/Mifune/fotolia.de. Montage: Sebastian Wenzel

Das Spiel Monsterfalle von Inka und Markus Brand ist für das Kinderspiel des Jahres 2011 nominiert. Im Interview mit Doris Glasz, Pressesprecherin des Kosmos-Verlags, sagen sie, welche Monster in ihrem Haus wohnen, woher sie die Ideen für ihre Spiele bekommen und ein Geheimnis, das man ihren Kindern auf keinen Fall verraten darf.

Nur nicht den Faden verlieren

zuspieler.de sprach mit Georg Walschik von Aboinudi über Fadenspiele. Im Interview verrät er, was an Fadenspielen so faszinierend ist, ob sie gegen Playstation und Co. überhaupt eine Chance haben und mit welchen Tricks man sein Gegenüber beeindruckt.

Ortnung muss sein

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) entwickelt die digitale Schnitzeljagd Tidy City zusammen mit dem französischen Carnot-Institut Telecom & Management SudParis. Foto: FIT

Das Spiel Tidy City bringt Chaos in deutsche Groß- und Kleinstädte. In Köln steht zum Beispiel der Dom plötzlich auf der falschen Rheinseite. Die Aufgabe der Spieler ist es für Ordnung zu sorgen. Sie müssen die Kirche “einpacken” und zurück an den richtigen Ort schleppen.

Tidy City ist ein ortsbasiertes Mixed Reality Spiel, eine digitale Schnitzeljagd für moderne Mobiltelefone. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) haben es entwickelt. Das besondere daran: Das Spiel ist kostenlos und laut Pressemitteilung kann jeder mit dem Autorensystem eigene Spiele für seinen Wohnort erstellen.

Fangen 2.0

König Edwards III. von England fühlte sich gestört. In einem Edikt schimpfte er über allzu laute und wilde Fangspiele vor dem Westminster-Palast. Laut Wikipedia war der Monarch in seiner Regierungszeit von 1327 bis 1377 damit der erste, der das Spiel Fangen offiziell erwähnte. Es ist jedoch anzunehmen, dass es weitaus älter ist.

Doch was passiert, wenn die Generation Internet mit dem Klassiker konfrontiert wird? Der Komödiant Jeff Lewis beantwortet in seinem englischen Videosketch die Frage auf humorvolle erschreckende Weise. Viel Spaß damit.

Die Weltrekordproduktion

Trommeln gehört zum Geschäft. Das hat sich auch Ravensburger gedacht und laut eigenen Angaben einen Superlativ produziert. Er heißt “Keith Haring: Double Retrospect“ und ist das größte Puzzle der Welt. Wer einen Zollstock daran anlegt, misst 5,44 Meter Länge und 1,92 Meter Breite. Das ist so groß wie zwei Garagentore. Das Werk ist zudem ein echtes Schwergewicht: Seine 32.256 Teile wiegen 17 Kilogramm.

Doch wie entsteht so ein Megapuzzle? Die Presseabteilung von Ravensburger ermöglicht einen Blick in die Produktionshallen.

Puzzeln in neuer Dimension

Die IFA in Berlin ist vorbei. Auf der Technik-Messe drehte sich dieses Jahr alles um die dritte Dimension. Unternehmen wollen 3D-Fernseher möglichst an jeden Haushalt verkaufen. Neben Filmen könnten in Zukunft dann auch Videospiele im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Tiefe gewinnen. Nintendo macht es mit dem 3DS bereits vor.

Brettspieler bewegen sich schon immer in der dritten Dimension. Sie drehen Figuren, werfen Würfel oder mischen Karten. Selbst Puzzles sind heute keine platte Angelegenheit mehr. Laut puzz3d.org baute ein gewisser Paul Gallant 1991 das erste 3D-Puzzle. Vier Jahre später zeichnete der Verein "Spiel des Jahres" das 3D Krimi-Puzzle mit dem Sonderpreis Puzzle-Spiel aus. Gepuzzelt wird dabei vertikal auf der hochhausförmigen Verpackungsschachtel des Spiels. Doch wie entstehen 3D-Puzzles eigentlich? Das Video aus der Reihe "How It’s Made" zeigt es.

Online-Spiele:

Jenga, Kniffel, Mastermind, Schach, Vier gewinnt und Tangram. Mehr Spiele findest Du auf der Übersichts-Seite.