Unglück im Glück
Fjodor Dostojewski ist pleite. Beim Roulette hat der russische Schriftsteller 1865 in Wiesbaden 3.000 Goldrubel verzockt. Seit dem Besuch von Dostojewski hat sich in dem Casino einiges geändert. Nur eines ist gleich geblieben: Die Gäste träumen vom Glück und dem großen Gewinn. Wir auch.
Spitze Leistung
Gute Gesellschaftsspiele sind wie mitreißende Romane. Sie haben einen Autor, der sein Handwerk versteht. Die Nachfrage nach den Werken ist so groß, dass Verlage mehrere Auflagen drucken. „Can’t stop“ von Sid Sackson ist solch ein Spiel. Wäre es ein Buch, stünde es als Drama oder Thriller im Regal.
Feuer frei
Feuerwehrleute riskieren bei Einsätzen oft ihr Leben. Werkzeuge, die ihnen die Arbeit erleichtern, sind daher unerlässlich. Ein Simulationsbaukasten soll nun dabei helfen, neue Kommunikationstechniken zu entwickeln – und diese frühzeitig an die Bedürfnisse der Einsatzkräfte anzupassen. Darin enthalten ist auch ein Brettspiel.
Sebastian Wenzel gewinnt ALEX-Medienpreis 2012
Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) vergibt ihren ALEX-Medienpreis 2012 an den zuspieler.de-Chefredakteur Sebastian Wenzel für seinen Artikel Auferstanden aus Kopien, erschienen bei "Spiegel online".
Auferstanden aus Kopien
Bäume aus Knete, Spielbretter aus Kühlschranktüren: Weil es westdeutsche Gesellschaftsspiele in der DDR nicht gab, wurden sie im Osten einfach nachgebaut. Ob “Monopoly”, “Sagaland” oder “Malefiz”, alle Klassiker des Klassenfeindes wurden in den volkseigenen Bastelstuben kopiert.










